08. Oktober 2019 / 12:15 Uhr

Beim 1. FC Schinkel läuten die Alarmglocken

Beim 1. FC Schinkel läuten die Alarmglocken

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Dänischenhagens „Geheimwaffe“ Lars Mischak (links) traf nur die Latte. Der Siegtreffer blieb ihm verwehrt.
Dänischenhagens „Geheimwaffe“ Lars Mischak (links) traf nur die Latte. Der Siegtreffer blieb ihm verwehrt. © Jan-Phillip Wottge
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Das tat richtig weh: Der im Kellerduell mit großer Zuversicht angetretene 1. FC Schinkel fing sich in der Fußball-Verbandsliga Ost beim bis dahin sieglosen Tabellenvorletzten Dobersdorfer SV eine ernüchternde 1:7-Klatsche ein. Etwas besser machte es der MTV Dänischenhagen, der in Wankendorf bei der starken FSG Saxonia beim 1:1 einen Zähler entführte.

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„Sehr enttäuscht“ war Volkmar Meyer über die Art und Weise, wie sich sein 1. FC Schinkel in Dobersdorf präsentierte: „Ein komplett blutleerer Auftritt. Wir waren lethargisch, statisch wie beim Rasenschach und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Dazu gab es eklatante individuelle Fehler“, vermisste er die gute Verfassung der letzten Spiele. Und noch etwas stellte er fest: „Die keinesfalls besseren Dobersdorfer wollten den Erfolg mehr und zeigten eine unheimlich hohe Laufbereitschaft.“ Dadurch gab es viel Druck auf Schinkels Defensive, die schon in den ersten Minuten begann einzubrechen. Pech für den jungen Keeper Finn Joachim, der von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde und siebenmal das Spielgerät aus seinem Netz holen musste. „Er konnte nichts verhindern“, nahm Volkmar Meyer seinen Youngster in Schutz – genau wie Arthur Airapetjan: „Er hat viel versucht, das reichte als einer von elf Spielern aber nicht.“ In Schinkel läuten nach der höchsten Saisonniederlage die Alarmglocken im Kampf um den Klassenerhalt, und damit müssen sich die Spieler etwas einfallen lassen, um den Abwärtstrend zu stoppen, wenn sie auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga dabei sein wollen.

Dänischenhagen lässt nach Grusel-Start Punkte liegen

Abwärts ging es zunächst auch beim MTV Dänischenhagen. „Die ersten 30 Minuten waren gruselig. Durch unsere Schlafmützigkeit haben wir viele Fehler gemacht und den Gegner ins Spiel gebracht“, konstatierte MTV-Coach Frank Knocke. Pech für ihn, dass er frühzeitig verletzungsbedingt zweimal auswechseln musste („Damit waren meine weiteren Möglichkeiten eingeschränkt“) und seine offensive „Geheimwaffe“ Lars Mischak erst später als vorgesehen in das Geschehen eingreifen konnte. Fast wäre dennoch Knockes Matchplan aufgegangen und Mischak zum Matchwinner geworden – wenn sein Schuss ins Tor und nicht an die Latte gegangen wäre.Am Ende war bei Frank Knocke die Feststellung der Vorwoche einmal mehr aktuell: „Wir haben trotz einer schwachen Anfangsphase wieder zwei Punkte liegen lassen.“

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13. Spielminute: Marten Günter Henke (am Ball) hat sich weit vor das Tor der Probsteier SG vorgearbeitet. Hinten rechts im Bild tritt Dennis Luehr an, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt, dass er von Henke gleich den perfekten Pass bekommt und zum 1:0 treffen wird. Nico Schümann (Nr. 8) kann das Tor nicht mehr verhindern. Zur Galerie
13. Spielminute: Marten Günter Henke (am Ball) hat sich weit vor das Tor der Probsteier SG vorgearbeitet. Hinten rechts im Bild tritt Dennis Luehr an, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt, dass er von Henke gleich den perfekten Pass bekommt und zum 1:0 treffen wird. Nico Schümann (Nr. 8) kann das Tor nicht mehr verhindern. ©
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