13. September 2020 / 21:30 Uhr

Beim Aufwärmen schwerer verletzt: SC Freiburg droht monatelanger Ausfall von Torwart Mark Flekken

Beim Aufwärmen schwerer verletzt: SC Freiburg droht monatelanger Ausfall von Torwart Mark Flekken

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mark Flekken fehlt dem SC Freiburg wohl länger.
Mark Flekken fehlt dem SC Freiburg wohl länger. © imago images/foto2press
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Ist das bitter: Mark Flekken sollte eigentlich nach dem Abgang von Alexander Schwolow zu Hertha BSC die neue Nummer eins beim SC Freiburg werden - doch vor dem DFB-Pokalspiel bei Waldhof Mannheim verletzte sich der Keeper offenbar schwerer am Arm.

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Dem SC Freiburg droht ein langer Ausfall seines neuen Stammtorhüters Mark Flekken. "Wir müssen davon ausgehen, dass er natürlich einige Wochen, eher Monate, ausfallen wird", sagte SC-Trainer Christian Streich nach dem 2:1-Sieg in der ersten Pokalrunde beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim am Sonntagabend.

Der Niederländer Flekken hatte sich beim Aufwärmen am Arm verletzt und wurde anschließend zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Neuzugang Benjamin Uphoff ersetzte ihn im Tor der Breisgauer - und führte sein Team in die zweite Runde.

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Der 27-jährige Flekken war rund eine Dreiviertelstunde vor dem Anpfiff mit einer Schiene um den Arm von zwei Betreuern vom Platz begleitet worden. Kurz danach verletzte sich auch Waldhof-Kapitän Marcel Seegert beim Aufwärmprogramm. Der Verteidiger wird den Mannheimern möglicherweise ebenfalls beim Liga-Start fehlen.

Mark Flekken ist Schwolow-Nachfolger

In der Hinrunde der vergangenen Saison hatte Flekken neun Liga-Spiele für den verletzten Stammkeeper Alexander Schwolow (jetzt bei Hertha BSC) bestritten. Als der wieder fit war, musste Flekken zurück auf die Bank. "Wenn man mal spielen durfte, juckt es in den Fingern und es ist schwierig, wieder einen Schritt nach hinten zu machen“, sagte der Niederländer vor dem Saisonstart. Die Rückennummer eins hat Flekken von Schwolow nicht übernommen. Er wollte aus persönlichen Gründen, die er nicht verraten möchte, weiter die 26 behalten.

Die Nummer eins trägt nun Ersatzkeeper Uphoff, der vom Karlsruher SC verpflichtet wurde, sich aber zunächst als Backup sieht. "Ich will den nächsten Schritt gehen und habe das mittel- und langfristige Ziel, mich in der Bundesliga zu beweisen", sagt Uphoff. "Ich muss mich erst mal eingewöhnen, auch weil das Tempo ein ganz anderes sein wird." Nun wird sich Uphoff beweisen müssen.