15. August 2019 / 16:21 Uhr

Beim TSV Nahe: SC Rönnau verliert Pokalduell und Torge Schöning

Beim TSV Nahe: SC Rönnau verliert Pokalduell und Torge Schöning

Clemens Behr
Lübecker Nachrichten
Symbolbild
Symbolbild © Agentur 54°
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Einen packenden Pokalfight lieferten sich der TSV Nahe und SC Rönnau am Mittwochabend im Achtelfinale des Kreispokals Segeberg. Mit 3:1 gewannen die Gastgeber nach Verlängerung. Die Enttäuschung über das Ausscheiden hielt sich beim SC in Grenzen, eine Szene in der zweiten Halbzeit erhitzte jedoch die Gemüter. 

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Rönnaus Ligaobmann Thorsten Krämer war auch einen Tag nach dem Spiel noch aufgebracht. "Sowas bringt mich maßlos in Rage", sagte er mit Blick auf die Aktion wenige Minuten nach Wiederanpfiff, als ein TSV-Akteur den Rönnauer Torge Schöning nahe der Mittellinie von den Beinen holte. "Er ist ohne jegliche Chance an den Ball zu kommen in unseren Spieler reingerauscht und hat eine Verletzung billigend in Kauf genommen", so Krämer. Für Schöning war die Partie anschließend vorbei. Die Bänder sind gerissen, der Knöchel lädiert. Am Donnerstag steht in der Ostsee Sportklinik in Bad Schwartau ein MRT-Termin an, um auszuschließen, dass auch die Knochen betroffen sind.

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Für die Gäste, die in Nahe mit einer sehr jungen Mannschaft auftraten, ein Schock, den sie nur kurz abschütteln konnten, als Ruven Seydel aus der Distanz zum 1:0 traf (57.). "Bis zur Torges Verletzung war es okay, danach war es das aber von unserer Seite. Das steckte in den Köpfen." Der TSV kam durch Nick Cedric Schüler in der 70. zum Ausgleich. Der SC vergab in der Verlängerung gleich drei Hochkaräter zum zweiten Treffer: Leonard Reimpell (Pfosten), Bryan Lilja (frei vor dem Tor), Niklas Bibo (Latte). Konstantin Korella nach einem Konter und Patrick Erkelenz per Freistoß machten es auf der Gegenseite besser.

Rapid vor der Brust - "Bewiesen, dass wir mithalten können."

"Das Ausscheiden ist nicht so dramatisch. Am Ende gewinnt sowieso wieder Todesfelde", scherzte Krämer. "Für uns liegt der Fokus auf dem Ligaverbleib." Und dort steht am Wochenende beim SC Rapid Lübeck (So. 18.08., 15.30 Uhr) die nächste schwere Aufgabe an. "Wir werden leider auch am Sonntag auf einige Stammspieler verzichten müssen. Das Spiel gegen Nahe hat aber gezeigt, dass unsere jungen Spieler das drauf haben. Es ist wichtig, dass sie auch in solchen Spielen Erfahrungen sammeln. Mit Rapid erwartet uns das nächste Topteam der Liga, aber wir haben schon gegen Phönix und Sereetz bewiesen, dass wir da mithalten können", blickt der Ligaobmann auf die Partie voraus.

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