02. Dezember 2018 / 13:52 Uhr

Beim TuS Sudweyhe reiht sich Unglück an Unglück

Beim TuS Sudweyhe reiht sich Unglück an Unglück

Thorin Mentrup
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcel Wöbken vom TuS Sudweyhe verletzte sich schwer.
Marcel Wöbken vom TuS Sudweyhe verletzte sich schwer. © JONAS KAKO
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Bezirkligist führt lange gegen den Tabellenführer TuS Sulingen II mit 1:0, ehe sich alles gegen ihn wendet und er mit 1:2 verliert

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"Das haben die Jungs nicht verdient", fand Christian Mach, Trainer des Bezirksligisten TuS Sudweyhe nach der 1:2 (1:0)-Niederlage seines Teams gegen den TuS Sulingen II, der sich die Wintermeisterschaft sicherte. Nicht verdient war die Niederlage aus Machs Sicht, weil sein Team sehr viel investiert hatte. Lange durften die Gastgeber auf einen Sieg hoffen. Doch dann kippte das Spiel innerhalb weniger Augenblicke.

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Es lief die 78. Minute, Sudweyhe führte dank des Treffers von Nico Zumbruch aus der ersten Minute mit 1:0. Ohne Stützen wie Nico Riekers, Stephen Bohl, Julian Heusmann und Tobias Hall hatten die Gastgeber bis dahin alles reingeworfen ins Duell mit dem Tabellenführer und bis auf den Lattenschuss von Konstantin Meyer (50.) auch nicht viel zugelassen. Der Sieg schien greifbar, als sich aus Sicht der Mach-Elf Unglück an Unglück reihte: Zunächst verletzte sich Marcel Wöbken, er musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss raus. Sudweyhe hatte allerdings bereits dreimal gewechselt, musste die Partie zu zehnt beenden.

Als wäre das nicht bitter genug, nutzte Sulingen die Überzahl prompt zum Ausgleich: Nach einem Freistoß rettete zunächst der Pfosten, dann war beim Nachschuss Torhüter Jannik Theiß zur Stelle, doch bei seiner Parade prallte der Ball gegen Malte Pirngruber und trudelte über die Linie (81.). Der zweite Nackenschlag, doch der dritte folgte sogleich. Theiß geriet direkt nach dem Treffer mit Malte Wulferding aneinander, trat am Ende noch einmal nach und sah glatt Rot. Nico Zumbruch ging nun ins Tor – keine unbekannte Position für ihn, hatte er doch schon einmal den verletzten Mirko Meyer in einem Testspiel ersetzt.

Zu neunt und mit einem Feldspieler im Tor kämpften die Gastgeber jetzt um einen Zähler. In der sechsten und letzten Minute der Nachspielzeit wurde ihnen der Punkt durch Maurice Krüger entrissen. Für Zumbruch gab es da nichts zu halten. Die Sudweyher ärgerten sich über die lange Nachspielzeit. "Sechs Minuten waren zu viel", fand Mach. Doch lieber sprach er über die Leistung der eigenen Mannschaft, denn die war nicht schlecht, auch wenn es keine Punkte gab. "Wir können erhobenen Hauptes vom Platz gehen."