30. November 2018 / 10:42 Uhr

Bekommt die TSG Concordia Schönkirchen noch die Kurve?

Bekommt die TSG Concordia Schönkirchen noch die Kurve?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Concordia-Trainer Stefan Köpke gibt die Richtung vor: Gegen Eidertal hängern die Trauben hoch.
Concordia-Trainer Stefan Köpke gibt die Richtung vor: Gegen Eidertal hängern die Trauben hoch. © Sonja Paar
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In der Fußball-Landesliga Holstein bietet sich der TSG Concordia am letzten Spieltag des Jahres die Chance, den Relegationsplatz zu verlassen. Voraussetzung dafür ist, dass die seit sechs Partien sieglose Köpke-Elf im Heimspiel gegen Eidertal Molfsee punktet. Ebenso Heimrecht hat der TSV Klausdorf, der den Tabellennachbarn Siebenbäumen empfängt. Erst am Sonntag im Einsatz ist der Heikendorfer SV, der das Aufeinandertreffen mit Hartenholm erfolgreicher gestalten will als beim 2:2 zu Saisonbeginn.

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Heikendorfer SV – TuS Hartenholm (So., 14 Uhr)

Beim HSV ist man rundum zufrieden mit dem Saisonverlauf. „28 Zähler sind in dieser Liga schon eine ziemliche Hausnummer“, meint David Lehwald. Doch nicht nur der Tabellenstand und die Punktausbeute erfreuen den Trainer des Tabellensechsten. „Wir haben in den letzten Monaten sportlich und charakterlich deutlich erkennbare Fortschritte gemacht. Auch bei Rückschritten haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und uns immer wieder neu auf das Wesentliche fokussiert“, erklärt Lehwald, den es besonders freut, dass die jungen Akteure seines Teams häufig zum Einsatz kamen und sich zu Stammspielern entwickeln konnten. Im letzten Spiel des Jahres muss Heikendorfs Coach auf Michel Kuß, Dennis Störmer und Sören Richard Schnoor verzichten.

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TSV Pansdorf – TSV Wankendorf (Sbd., 14 Uhr)

Bis zum Juli 2000 trug Heiko Hansen das Spieler-Trikot des TSV Pansdorf. Mehr als 18 Jahre später kehrt er als Trainer des TSV Wankendorf an den Techauer Weg zurück. „Auch wenn ich mir damals die Achillessehne gerissen habe, war es eine schöne Zeit in Ostholstein“, sagt Hansen rückblickend. Sein Fokus ist auf die Gegenwart gerichtet. Im Hinspiel holte der TSVW gegen Tabellenvierten beim 1:1 einen Punkt. So lautet auch die Mindestvorgabe für das Gastspiel in Pansdorf: „Wir haben die Chance, uns gegen Pansdorf eine positive Gesamtbilanz zu erarbeiten. Das sollte Anreiz genug sein“, sagt Hansen. Ob auf Natur- oder Kunstrasen gespielt wird, entscheidet sich kurzfristig. Während Maurice Borgert (Meniskus) ausfällt, bangt Hansen noch um den Einsatz von Matthias Gerndt (Grippe).

Concordia Schönkirchen – SpVg Eidertal Molfsee (Sbd., 14 Uhr)

Gegen Pansdorf (2:3) hat Concordia in drei Minuten noch eine 2:1-Führung hergegeben. „Wir haben gut gespielt, aber die Fehler nicht vermieden. Wochen für Woche schenken wir die Punkte her. Vielleicht klappt es gegen Eidertal? Die haben keinen guten Lauf. Aber wovon rede ich? Wir wären schon zufrieden, wenn wir zwei Mal hintereinander nicht verlieren“, bemängelt TSG-Trainer Köpke, dass nicht alle Spieler austrainiert sind und so Kraft und Konzentration in entscheidenden Situationen fehlen. „Wir müssen bis zum Schlusspfiff gerade in der Abwehr konzentriert bleiben“, sieht Köpke gerade im Abwehrverhalten eine Ursache der schwachen Hinrunde. Der Auftritt in Pansdorf war allerdings ansprechend. „Darauf können wir aufbauen. Mit der Leistung insgesamt war ich zufrieden“, muss Köpke nur auf Leif Celik (Zerrung) verzichten.

Der Molfseer Sinkflug hält an: Das 2:3 in Hartenholm war die dritte Niederlage in Folge und die sechste in den letzten acht Spielen. Noch trüber sieht die Bilanz der Gastgeber aus, die von den letzten 15 Spielen nur zwei gewinnen konnten. Dennoch warnt Eidertals Coach Matthias Liebal: „Wir wissen, was sie können. Auch wenn sie immer wieder mal wie eine Wundertüte sind, haben wir keinen Grund, sie zu unterschätzen, denn sie werden gegen uns alles geben.“ Andererseits sieht Liebal für sein Team die Möglichkeit, für eine Wende zu sorgen, auch wenn es zuletzt oftmals an der erfolgreichen Umsetzung gefehlt hat: „In unserer jetzigen Verfassung ist es die Chance, Selbstbewusstsein zu tanken.“ Marco Quoos ist noch angeschlagen.

TSV Klausdorf – GW Siebenbäumen (Sbd., 15.30 Uhr)

Drei Punkte stehen auf dem Wunschzettel der Klausdorfer, die mit einem Sieg auf 30 Punkte kämen und ihr Soll mehr als erfüllt hätten. „Wir wollen mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt. Schließlich spielen wir unter Flutlicht. Geht das Flutlicht an, sind wir da“, zeigt sich TSVK-Trainer Dennis Trociewicz optimistisch. Schließlich gewannen die Klausdorfer die letzten vier Paarungen unter Flutlicht. Allerdings wird der Coach, dessen Team im Hinspiel (0:0) auch in doppelter Unterzahl Siegchancen besaß, umstellen müssen. Mittelfeldspieler Niklas Kaukel (Dienst) fällt aus. Wieder dabei sind Außenverteidiger Süleymann Kavak und Angreifer Alpha Coly.

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