12. August 2019 / 07:28 Uhr

Belgier Nils Merckx siegt beim Skoda-Velorace in Dresden

Belgier Nils Merckx siegt beim Skoda-Velorace in Dresden

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Hobby-Radrennfahrer passieren am Kollwitz-Ufer die Dresdner Elbschlösser.
Die Hobby-Radrennfahrer passieren am Kollwitz-Ufer die Dresdner Elbschlösser. © Steffen Manig
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Beim Skoda Velorace gewinnt die Königsdistanz über 103 Kilometer ein Fahrer mit einem großem Namen. Die Düsseldorferin Carmen Burmeister hat in der Frauen-Konkurrenz die Nase vorn. Ein Sturz von acht Fahrern trübt allerdings etwas die Bilanz. 

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Dresden. Der Name lässt aufhorchen – Niels Merckx hat bei der siebenten Auflage des „Skoda Velorace Dresden“ die Königsdisziplin über 103 Kilometer gewonnen. Doch es stellte sich heraus, der Belgier ist kein Verwandter seines berühmten Landsmannes Eddy Merckx, dem ehemaligen Tour-de France-Sieger. Der Namensvetter jedenfalls war am Ende stolz auf seinen Sieg und zeigte sich begeistert: „Dresden ist eine tolle Stadt. Das Rennen war sehr gut organisiert. Es ist etwas Besonderes durch die Stadt fahren zu dürfen. So etwas Vergleichbares gibt es bei uns in Belgien nicht. Die Renn-Geschwindigkeit war sehr hoch, deshalb war es am Ende schwierig auszubrechen. Umso glücklicher bin ich, dass ich mir den ersten Platz sichern konnte“, sagte der Sieger, der für die 103 Kilometer 2:16:42,87 Stunden benötigte.

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Hunderte Sportler aller Altersklassen waren am 11. August beim Skoda Velorace in Dresden am Start. Zur Galerie
Hunderte Sportler aller Altersklassen waren am 11. August beim Skoda Velorace in Dresden am Start. © Steffen Manig
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Bei den Frauen siegte über die gleiche Distanz die Düsseldorferin Carmen Burmeister in 2:26:14,77 Stunden. Die 38-Jährige gehört schon zu den versierten Fahrerinnen, die schon zahlreiche Rennsiege verbuchen konnte und in Dresden bereits das dritte Mal dabei war. „Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden. Es war heute wirklich ein hartes Rennen. In der letzten Runde hatte ich ein paar Probleme, aber ich konnte den Sieg nach Hause fahren“, freute sich die Gewinnerin. Leider kamen am Ende nicht alle ungeschoren über die Strecke, denn kurz vor dem Ziel am Terrassenufer gab es einen größeren Sturz, an dem acht Pedaleure zu Fall kamen und medizinisch versorgt werden mussten. Wie schwer die Verletzungen waren, konnte gestern noch nicht ermittelt werden.

Insgesamt 1737 Pedaleure nahmen die unterschiedlichen Distanzen in Angriff. Auch viele sportliche Familien waren darunter, wie der Sieg von Heiko und Monique Löb über die 21 km bewies. Beim Lebenshilfe Specialrace radelten am Sonnabend bereits zum fünften Mal Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Für 88 Teilnehmer aus Sachsen sowie fünf weiteren Bundesländern und Tschechien ging es in insgesamt drei Disziplinen um Medaillen – das war neuer Teilnehmerrekord. Beim erstmals ausgetragenen Sprintrennen sicherte sich – fast wie erwartet – Ex-Weltmeister Bert Grabsch den Sieg.

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