03. Juli 2021 / 20:00 Uhr

Benefizspiel gegen den BSC Preußen 07: 1. FC Großes Herz erspielt vierstellige Summe

Benefizspiel gegen den BSC Preußen 07: 1. FC Großes Herz erspielt vierstellige Summe

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Dahin gehen, wo es weh tut: Organisatoren und Brandopfer bei der Scheck-Übergabe.
Dahin gehen, wo es weh tut: Organisatoren und Brandopfer bei der Scheck-Übergabe.
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Fußballkreis Dahme/Fläming: Nach einem Kick für einen guten Zweck werden 1493,70 Euro für Brandopfer übergeben.

Auftakt geglückt: Der 1. FC Großes Herz hat am Sonnabendnachmittag das erste Benefizspiel bestritten. Nach dem Gastspiel beim BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow konnte einer dreiköpfigen Familie, die durch eine Brandkatastrophe in Not geraten ist, ein Scheck mit einer Summe von 1493,70 Euro übergeben werden. „Wir sind sehr zufrieden. Es war nicht nur eine tolle Veranstaltung, sondern auch unser Anliegen, einen ordentlichen Betrag zur Verfügung stellen zu können, um zu helfen, ist erfüllt worden“, sagte Philipp Karaschewitz, einer der Mitorganisatoren. Das Spiel am Sonnabendnachmittag hatte der BSC Preußen auf dem heimischen Sportplatz an der Triftstraße mit 4:1 (4:0) gewonnen.

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Beim 1. FC, der vor Kurzem gegründet worden war, um regelmäßig bei Benefizspielen Geld zu akquirieren und Menschen, die in eine Notlage geraten sind, zu helfen, hatte ein bunter Mix von ehemaligen und aktiven Spielern aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming von der Kreisliga bis zur fünfthöchsten Spielklasse gekickt.

In Bildern: 1. FC Großes Herz kickt erstmalig für einen guten Zweck.

Der 1. FC Großes Herz (weiße Trikots) und der BSC Preußen haben gekickt, um den Opfern eines Hausbrandes zu helfen. Zur Galerie
Der 1. FC Großes Herz (weiße Trikots) und der BSC Preußen haben gekickt, um den Opfern eines Hausbrandes zu helfen. © Lars Sittig

„Es war Wahnsinn, soviel Rückhalt und Solidarität zu erfahren“, sagte Marcus Mumot, der mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Töchterchen den Scheck auf dem Sportplatz entgegengenommen hatte. Das Geld soll für die Einrichtung der neuen Wohnung verwendet werden – ein Teil soll anderen Mietern, die ebenfalls durch den Brand in Not geraten sind, zur Verfügung gestellt werden. „Nicht alle hatten soviel Unterstützung wie wir“, sagte Mumot, „die Hilfe vieler Mitmenschen war von Anfang an überwältigend.“