30. Oktober 2019 / 21:08 Uhr

Bengalos und Kanonenschläge: Fans von Dynamo Dresden sorgen im Olympiastadion für Ärger

Bengalos und Kanonenschläge: Fans von Dynamo Dresden sorgen im Olympiastadion für Ärger

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dynamo-Fans setzten ihre vorab intern getätigten Ankündigungen in die Tat um.
Die Dynamo-Fans setzten ihre vorab intern getätigten Ankündigungen in die Tat um. © imago images / Contrast
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Mehr als 30.000 Fans unterstützten die SG Dynamo Dresden am Mittwochabend bei Hertha BSC. Dabei griffen die Anhänger auch zu eigentlich verbotenen Mitteln.

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Berlin. Die Stimmung beim Anpfiff war gut, beide Fanlager lieferten sich ein lautstarkes Duell auf den Rängen, doch zwei Minuten nach Beginn der Zweitrunden-Pokalpartie zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden zündeten die Anhänger aus Sachsen massiv Pyrotechnik in ihrer Kurve. Etliche Bengalos leuchteten auf, vereinzelte Kanonenschläge waren zu hören. Trotz Aufforderung des Stadionsprechers, das illegale und gefährliche Treiben sofort zu beenden, ging das Spektakel etwa drei Minuten weiter.

DURCHKLICKEN: Die Pyro-Show der Dynamo-Fans

Die Fans der SG Dynmo Dresden ließen ihren Ankündigungen Taten folgen und erleuchteten das Olympiastadion mit verbotener Pyro. Zur Galerie
Die Fans der SG Dynmo Dresden ließen ihren Ankündigungen Taten folgen und erleuchteten das Olympiastadion mit verbotener Pyro. ©
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Es dauerte aber eine ganze Weile, bis sich die dichten Rauchschwaden im Stadion verzogen hatten. Nach zehn Minuten leuchtete aber erneut ein Blinklicht auf, weitere Bengalos wurden im Oberrang links des Marathon-Tores abgebrannt. Eine Rakete stieg in den Himmel. Erst danach beruhigte sich die Situation, während Hertha in der 13. Minute die erste dicke Chance vergab.

Polizeibegleitung auch aus Dresden

Vor dem Anpfiff hatte die fast komplett in gelb gekleidete Dynamo-Kurve eine Auswärtschoreo gezeigt. "Yellow Madness" (deutsch: gelber Wahnsinn) stand auf einem riesigen Transparent in der Kurve beim Marathontor.

Mehr zum Spiel

Bis zu 35.000 Fans unterstützten den Zweitligisten beim Favoriten aus dem deutschen Fußball-Oberhaus. Da der Polizei vorab eine „hohe Gefahrenbewertung“ vorlag, hatte sie die Partie besonders im Blick: Bis zu 800 Kräfte begleiteten das Duell. Darunter war auch eine Einsatzhundertschaft aus Dresden.

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