21. Oktober 2019 / 17:35 Uhr

Benjamin Baur schießt Blau-Gelb Falkensee zum Sieg (mit Galerie)

Benjamin Baur schießt Blau-Gelb Falkensee zum Sieg (mit Galerie)

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Torjäger Benjamin Baur (l.) trifft für Blau-Gelb Falkensee gegen den RSV Eintracht 1949 II zum entscheidenden 1:0.
Torjäger Benjamin Baur (l.) trifft für Blau-Gelb Falkensee gegen den RSV Eintracht 1949 II zum entscheidenden 1:0. © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der neunte Spieltag in der Zusammenfassung.

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Blau-Gelb Falkensee – RSV Eintracht 1949 II 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Baur (35.). Zuschauer: 110. Beide Teams lieferten sich ein hochklassiges, intensives und spannendes Spitzenspiel. Zu Beginn lagen die Vorteile auf Seiten der Falkenseer, die einen Elfmeter vergaben, aber nach einer guten halben Stunde das Tor des Tages durch ihren Torjäger Benjamin Baur erzielten, der einen Abpraller von Lukas Schmidt verwertete. Beide Defensivreihen kämpften aufopferungsvoll und verteidigten gut. Nach dem Wechsel investierten die Gäste mehr in die Offensive. Das bot den Blau-Gelben Räume zum Kontern, die sie aber nicht nutzten. Zum Ende der Partie hin besaß die RSV-Reserve noch zwei gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, die aber jeweils von Keeper Julian Busse vereitelt wurden.

In Bildern: Blau-Gelb Falkensee gewinnt Kreisoberliga-Topspiel gegen RSV Eintracht II mit 1:0.

Marvin Herter (l.) probiert Nicola Piontek den Ball abzunehmen. Zur Galerie
Marvin Herter (l.) probiert Nicola Piontek den Ball abzunehmen. © Benjamin Feller
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Germania 90 Berge – SV Roskow 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Kabelitz (42.), 0:2 Nowak (62., Foulstrafstoß), 1:2 Raue (90.+1). Zuschauer: 76. Die ersatzgeschwächt angetretenen Roskower konzentrierten sich von Beginn auf die Defensive und kämpften um jeden Meter. Berge war optisch überlegen und besaß auch viele Chancen, die aber zunächst alle von der Abwehr der Gäste und ihrem überragenden Torwart Steven Wessel abgewehrt wurden. Zweimal kamen die Roskower vorne durch und machten dabei zwei Tore zur 2:0-Führung. Das reichte zum Auswärtssieg, da die Berger erst in der Nachspielzeit zum einzigen Torerfolg kamen. „Wir sind heute an der Arroganz einiger Spieler gescheitert und haben keine Einstellung zum Gegner gefunden“, sagte Germania-Coach Daniel Kuhnt nach der ersten Saisonniederlage seines Teams.

Empor Schenkenberg – Juventas Crew Alpha 3:1 (1:0). Tore: 1:0 Säger (21.), 1:1 Sorgatz (54.), 2:1 Säger (75.), 3:1 Polei (84.). Zuschauer: 100. Die Schenkenberger, bei denen einige Aktivposten fehlten, waren von Beginn an überlegen, sündigten aber wieder einmal in der Chancenverwertung. Die ebenfalls in der Offensive geschwächten Gäste kamen nur selten vor das gegnerische Tor, machten aus einer der wenigen Chance aber zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ausgleich. Die Schenkenberger, die im zweifachen Torschützen Max-Bennet Säger den überragenden Mann hatten,  konnten das Spiel in der letzten halben Stunde aber sicher zu ihren Gunsten entscheiden.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

Fortuna Babelsberg II – TSV Treuenbrietzen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Kilian Hertel (21., Eigentor), 2:0 Hadzic (67.). Zuschauer: 56. „Das Ergebnis ist noch das Beste an dem Spiel“, sagte Fortuna-Trainer Maik Troschinski. Seine Mannschaft bot nur 20 Minuten guten Fußball, der Rest sei enttäuschend gewesen. Trotzdem ging seine Elf als 2:0-Sieger vom Platz. „Jetzt spielen wir gegen die Spitzenteams, da müssen wir uns deutlich steigern“, so Troschinski.

Stahl Brandenburg II – Alemania Fohrde 3:3 (1:2). Tore: 0:1 Raulf (19.), 0:2 Weser (22., Foulstrafstoß), 1:2 Otto (45.+1), 2:2 Bredow (54.), 3:2 Sommerlatte (77.), 3:3 Woitzik (89.). Rot: Maltzahn (23./Stahl Brandenburg II). Zuschauer: 50. In dem Kellerduell gingen zunächst die Gäste in Führung. Beim 2:0 sprach Stahl-Spielertrainer Nico Wilhelm von „zwei katastrophalen Entscheidungen gegen uns“, denn der Elfmeter war seiner Meinung nach keiner und in der Folge sah Torwart Nico Maltzahn Rot, weil er nach dem Tor unabsichtlich den Schiedsrichter anschoss. In Unterzahl boten die Gastgeber dann eine leidenschaftliche Partie und drehten das Ergebnis in eine eigene 3:2-Führung um. Kurz vor Schluss kassierten sie dann sehr unglücklich den 3:3-Ausgleich.

SG Saarmund – SV Dallgow 47 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 120. Nur eine Woche nach dem Dallgower Pokalerfolg in Saarmund gab es diesmal ein torloses Remis, das beide Seiten als gerecht ansahen. Die Saarmunder haderten mit einem wegen Abseits nicht gegebenen Tor in der ersten Halbzeit, Dallgow mit dem verletzungsbedingten Ausfall zweier Spieler (Chris Seeliger und Timm Klatt). „Das hat unser Spielkonzept durcheinander gebracht“, sagte Dallgows Trainer Sascha Labenski. Beide Teams hatten ihre Stärke in einer sehr kompakten Defensive.

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FSV Brück – Borussia Brandenburg 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Stobinsky (35.), 0:2 Brüggmann (52.), 0:3 Otto (83.). Zuschauer: 40. Brück versuchte zunächst, die Gäste mit einem Offensivfeuerwerk zu beeindrucken. Trotz einiger guter Chancen gelang den Gastgebern aber kein Tor. Nach gut 20 Minuten drehte sich dann das Geschehen. Nach einem Eckball kamen die Gäste zum 1:0 und verschossen kurz vor der Pause noch einen Elfmeter. Nach dem Wechsel hatten die Brandenburger dann das Spiel und den Gegner im Griff und fuhren letztlich verdient ihren ersten Auswärtssieg ein.

SpG Ziesar/Glienecke – Eintracht Friesack 8:2 (5:0). Tore: 1:0 Schulz (20.), 2:0 Dietz (31.), 3:0, 4:0 Franken (36., 43.), 5:0 Meyer (45.), 5:1 Habib (50., Foulstrafstoß), 6:1 Horn (70.), 7:1 Rosenthal (73.), 7:2 Muth (74.), 8:2 König (85.). Zuschauer: 55. Die Gäste aus Friesack spielten eine unterirdische erste Halbzeit. Sie luden die Gastgeber förmlich zum Toreschießen ein. Aufsteiger Ziesar machte kurzen Prozess und schoss eine 5:0-Führung heraus, die schon spielentscheidend war. Nach dem Wechsel wurde Friesack zwar etwas besser, hatte letztlich aber zu keinem Zeitpunkt eine Chance.

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