04. April 2020 / 16:50 Uhr

Berater dementiert Verlängerung von BVB-Leihspieler Hakimi bei Real Madrid: "Entbehrt jeglicher Grundlage"

Berater dementiert Verlängerung von BVB-Leihspieler Hakimi bei Real Madrid: "Entbehrt jeglicher Grundlage"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Vertrag von Achraf Hakimi bei Real Madrid läuft noch bis 2022.
Der Vertrag von Achraf Hakimi bei Real Madrid läuft noch bis 2022. © Getty
Anzeige

Achraf Hakifi soll laut spanischen Medienberichten seinen Vertrag bei Real Madrid verlängert haben. Diesen Gerüchten widerspricht nun Alejandro Camano, Berater des aktuell an Borussia Dortmund ausgeliehenen Marokkaners. Demnach gibt es auch noch keine Einigung über eine mögliche Hakimi-Zukunft beim BVB.

Eine Meldung der spanischen Sportzeitung Marca hat am Samstag für Aufsehen gesorgt. Demnach soll Achraf Hakimi seinen bis 2022 laufenden Vertrag bei Real Madrid vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert haben. Gleichzeitig berichtete die Zeitung Diario AS, dass die Zukunft des noch bis Saison-Ende an Borussia Dortmund ausgeliehenen Flügelflitzers ab Sommer definitiv wieder bei den Königlichen liegen soll. Doch beide Gerüchte hat Hakimi-Berater Alejandro Camano unmittelbar dementiert.

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Gegenüber Spox und Goal sagte er zur angeblichen Vertragsverlängerung seines Mandanten: "Das entbehrt jeglicher Grundlage. Der Vertrag bei Real Madrid ist immer noch der, den wir 2017 ausgehandelt haben und bis 2022 läuft." Auch das Signal, dass Hakimi den BVB nach der im Sommer auslaufenden Leihe definitiv verlassen wird, stimmt laut Berater Camano nicht. Nach dessen Angaben ruhen alle Verhandlungen während der Coronavirus-Krise. "Wir müssen abwarten, erst nach dieser Misere setzen wir uns mit Real Madrid und Borussia Dortmund zusammen", erklärte er.

Hakimi: "Meine Herz ist geteilt zwischen Madrid und Dortmund"

Hakimi selbst betonte mehrfach, dass er sowohl zufrieden in Dortmund ist, sich gleichzeitig aber auch eine Zukunft bei Real vorstellen kann. "Mein Herz ist geteilt zwischen Madrid und Dortmund", sagte er Anfang des Jahres den Ruhr Nachrichten. Klar ist auch, dass der BVB den torgefährlichen Außenspieler Hakimi (diese Saison sieben Tore in 37 Pflichtspielen) fest verpflichten will: "Wir haben bereits mehrfach unser Interesse daran bekundet, ihn über den Sommer hinaus bei uns zu behalten", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc noch kurz vor Weihnachten.

50 ehemalige BVB-Spieler und was aus ihnen wurde

Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? Zur Galerie
Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? ©

Dortmund soll Berichten zufolge auch ein Erstverhandlungsrecht für den Fall besitzen, dass der Marokkaner nicht zu Real zurückgekehrt. Neben dem BVB haben aber auch weitere europäische Top-Klubs ihre Fühler nach dem 21-Jährigen ausgestreckt. Dazu zählt wohl auch der FC Bayern, ebenso sollen Juventus Turin und Paris Saint-Germain am gelernten Außenverteidiger interessiert sein.

Anzeige: Erlebe die gesamte Bundesliga mit WOW und DAZN zum Vorteilspreis