19. Juli 2021 / 19:06 Uhr

Red-Bull-Berater Marko: Verstappen geht es nach Silverstone-Crash "erstaunlich gut"

Red-Bull-Berater Marko: Verstappen geht es nach Silverstone-Crash "erstaunlich gut"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Verstappen gehe es erstaunlich gut, sagt Berater Helmut Marko (r.).
Max Verstappen gehe es "erstaunlich gut", sagt Berater Helmut Marko (r.). © Getty Images
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Nach seinem Unfall mit Lewis Hamilton im Rennen von Silverstone geht es dem Formel-1-Spitzenreiter Max Verstappen "erstaunlich gut". Das erklärte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko am Montag. Demnach habe der Niederländer nur "ein bisschen Nackenschmerzen".

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Dem niederländischen Formel-1-Fahrer Max Verstappen geht es nach seinem folgenschweren Crash in Silverstone nach Angaben von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko "erstaunlich gut". Aus Sicherheitsgründen habe sein Vater Jos "mit ihm in einem Hotel die Nacht verbracht", sagte Marko im Interview von RTL/ntv. "Was wir gedacht haben ist, dass er völlig steif sein wird von diesem unglaublichen Aufprall mit 51 G, aber er hat ein bisschen Nackenschmerzen, ansonsten ist alles okay."

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WM-Spitzenreiter Verstappen war am Sonntag beim Grand Prix von Großbritannien mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton kollidiert und in der 290 km/h schnellen Copse-Kurve mit einer Wucht von 51 G - mit der 51-fachen Kraft seines Körpergewichts - in einen Reifenstapel eingeschlagen. Der mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegte Hamilton gewann und verkürzte den WM-Rückstand auf den Niederländer auf nur noch acht Punkte.

Verstappen war vorsichtshalber in ein Krankenhaus in Coventry gebracht worden, das er noch in der Nacht ohne "schwerwiegende Verletzungen" verlassen konnte. "Sich die Feierlichkeiten anzusehen, während man noch im Krankenhaus ist, ist respektloses und unsportliches Verhalten", schrieb Verstappen über den Jubel seines Konkurrenten Lewis Hamilton nach dem Rennen in den sozialen Medien. Der siebenfache Weltmeister antwortete ebenfalls in den sozialen Netzwerken, er sehe die Kollision als "Erinnerung an die Gefahren in diesem Sport" und war daraufhin rassistisch angefeindet worden.