23. Dezember 2019 / 19:22 Uhr

Berater von Benjamin Henrichs behauptet: FC Bayern wollte Transfer von Ex-Nationalspieler schon früher

Berater von Benjamin Henrichs behauptet: FC Bayern wollte Transfer von Ex-Nationalspieler schon früher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Henrichs hätte laut Aussage seines Beraters Ali Bulut schon deutlich früher zum FC Bayern wechseln können.
Benjamin Henrichs hätte laut Aussage seines Beraters Ali Bulut schon deutlich früher zum FC Bayern wechseln können. © imago images / PanoramiC
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Wechselt Benjamin Henrichs im Winter zum FC Bayern München? Der "Kicker" vermeldete zuletzt, dass der FCB Interesse am ehemaligen Leverkusener habe. Gegenüber "T-Online" behauptet nun Henrichs-Berater Ali Bulut, dass die Bayern den Ex-Nationalspieler schon vor zwei Jahren verpflichten wollten.

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Benjamin Henrichs galt während seiner Zeit bei Bayer Leverkusen (2015 bis 2018) als eine der großen deutschen Hoffnungen auf der Außenverteidiger-Position. 2017 gewann er als deutscher Nationalspieler (insgesamt drei Länderspiele) sogar den Confederations Cup. Seit seinem Wechsel zum französischen Top-Klub AS Monaco läuft es für Henrichs allerdings nicht mehr so rund. Auch von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfen absolvierte der in Bocholt geborene Verteidiger nur 35 Pflichtspiele für Monaco. Jetzt soll laut Kicker der FC Bayern München Interesse am 22-Jährigen zeigen. Laut Henrichs-Berater Ali Bulut hätte der FCB aber schon deutlich früher zuschlagen können, wie er nun bei T-Online behauptet.

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Wechsel zum FC Bayern? Henrichs könnte Joshua Kimmich entlasten

So soll Henrichs bereits im Jahr 2016 mit dem FC Bayern verhandelt haben: "Ich hatte 2016 ein Angebot der Bayern für Benjamin Henrichs vorliegen, einen unterschriftsreifen Vertrag für die Saison 2017/18", sagte Bulut. "Ich war aber davon überzeugt, dass der Benny noch ein, zwei Jahre braucht, bevor er zum FC Bayern wechseln könnte." Die Entscheidung hätten schließlich auch die Bayern akzeptiert. Stattdessen folgte dann zur Saison 2018/19 der Monaco-Wechsel, der Leverkusen rund 20 Millionen Euro Ablöse eingebracht haben soll.

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Henrichs besitzt bei den Monegassen aktuell noch einen Vertrag bis 2023. Er möchte den Ligue-1-Klub Medienberichten zufolge aber noch im Winter verlassen. Monaco soll jedoch auf eine Ablösesume in Höhe von mindestens 25 Millionen pochen. Durch einen möglichen Bayern-Transfer könnte vor allem Joshua Kimmich entlastet werden, der zwischen der Rechtsverteidigerposition und dem defensiven Mittelfeld hin und her pendelt. Der DFB-Star spielt allerdings lieber im Mittelfeld, als auf der Außenposition. Auch Benjamin Pavard könnte dadurch auf seine angestammte Innenverteidiger-Position rücken.

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Ein Transfer würde für die Bayern also Sinn machen, doch es gibt bei den Bayern offenbar unterschiedliche Ansichten über Henrichs, wie Berater Bulut zwischen den Zeilen durchblicken lässt. "Hasan Salihamidzic (Bayern-Sportdirektor; d. Red.) ist schlitzohrig, er weiß, wie das Geschäft funktioniert. Doch: Wenn es ihm nicht gelingt, Karl-Heinz Rummenigge (Bayern-Vorstandsvorsitzender; d. Red.) zu überzeugen, gibt es keinen Transfer."