22. März 2020 / 07:21 Uhr

Eindringlicher Appell von Bergamo-Profi Robin Gosens: "An Traurigkeit nicht zu überbieten"

Eindringlicher Appell von Bergamo-Profi Robin Gosens: "An Traurigkeit nicht zu überbieten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Robin Gosens steht beim italienischen Klub Atalanta Bergamo unter Vertrag.
Robin Gosens steht beim italienischen Klub Atalanta Bergamo unter Vertrag. © imago images/Sportimage
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Robin Gosens erlebt als Profi des Klubs Atalanta Bergamo eine ganz schwere Zeit in Italien. Der 25-Jährige spricht über die Folgen der Coronavirus-Pandemie im Norden des Landes und sendet eine klare Botschaft.

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Fußball-Profi Robin Gosens von Atalanta Bergamo hat ein dramatisches Bild der Lage im Norden Italiens durch die Coronavirus-Pandemie gezeichnet. "Das ist an Traurigkeit aktuell nicht zu überbieten, was bei uns passiert, leider Gottes", sagte der deutsche Mittelfeldspieler im ZDF-Sportstudio.

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"Ein erschütternderes Beispiel gibt es aktuell nicht, und ich glaube, dass Einzige, was wir tun können, ist appellieren, appellieren daran, dass jeder Einzelne einfach zu Hause bleiben sollte", betonte der 25-Jährige. Bergamo ist ein Zentrum der Pandemie mit zahlreichen Todesopfern. "Ich hoffe und bete, dass wir ein schreckliches Vorbild für andere Länder sein dürfen. Ich glaube, dass es eine Warnung sein sollte, sich in anderen Ländern so gut wie möglich auf so einen Zustand vorzubereiten", sagte Gosens, der bis zum Abbruch der Spielzeit in Italien mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

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Er selbst befinde sich derzeit weiter in häuslicher Quarantäne. "Ich persönlich darf gar nicht rausgehen, seitdem bekannt wurde, dass 35 bis 40 Prozent der Valencia-Spieler infiziert sind", berichtete Gosens. In der Champions League hatte Atalanta im Achtelfinale gegen den spanischen Klub gespielt. "Das bedeutet, ich darf das Haus gar nicht verlassen. Ich habe nur meinen Hinterhof, wo ich meine Fitnessübungen mache und ein bisschen laufen gehe. Das ist dann mein Highlight des Tages, wo ich raus darf", erzählte der per Video in die Sendung zugeschaltete Gosens.

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