31. März 2021 / 19:16 Uhr

Bericht: Adi Hütter als Rose-Nachfolger in Gladbach gehandelt - Hohe Ablöse für Frankfurt-Coach?

Bericht: Adi Hütter als Rose-Nachfolger in Gladbach gehandelt - Hohe Ablöse für Frankfurt-Coach?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter soll ein heißer Kandidat auf den Trainer-Posten bei Borussia Mönchengladbach sein.
Adi Hütter soll ein heißer Kandidat auf den Trainer-Posten bei Borussia Mönchengladbach sein. © 2021 Getty Images (Montage)
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Das wäre ein Bundesliga-Kracher: Adi Hütter soll nach Informationen der "Bild" der große Favorit von Borussia Mönchengladbach für dem im Sommer vakanten Trainer-Posten sein. Der aktuelle Coach von Eintracht Frankfurt würde die Borussia um Max Eberl allerdings eine hohe Ablöse kosten.

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Kommt es zu einem spektakulären Bundesliga-Trainerwechsel? Nach Informationen der Bild hat Borussia Mönchengladbach bereits einen Nachfolger für den im Sommer zu Borussia Dortmund wechselnden Marco Rose im Visier – und zwar Adi Hütter. Dem aktuellen Chef-Coach von Eintracht Frankfurt soll demnach sogar bereits eine offizielle Anfrage der Gladbach-Verantwortlichen um Sportdirektor Max Eberl vorliegen.

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Hütter vor einem Wechsel nach Gladbach? Das käme plötzlich – und wäre für die Borussia wohl auch richtig teuer. Im Vertrag des Österreichers bei der Eintracht soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 7,5 Millionen Euro hinterlegt sein. Diese gilt für Klubs, die es nicht in die Königsklasse schaffen. Sollten die Fohlen diese wider Erwarten noch erreichen, wären über zehn Millionen Euro fällig. Die Transfer-Summe wäre aber wohl zu verschmerzen, weil Borussia Dortmund für die Verpflichtung von Gladbach-Trainer Rose laut übereinstimmenden Berichten fünf Millionen Euro gezahlt hat.

Hütter kam 2018 von den Young Boys Bern zur Eintracht. Mit den Schweizern hatte er erstmals nach 32 Jahren wieder die Meisterschaft in der Super League gewonnen. Auch bei seiner vorherigen Station bei RB Salzburg gewann er den nationalen Titel und zusätzlich den Pokal. In Deutschland wartet er noch auf eine Trophäe, kämpft mit der Eintracht aber aktuell noch um den Einzug in die Champions League. Sollte die Qualifikation für die Königsklasse gelingen, wäre das für Frankfurt "vergleichbar mit einer Meisterschaft", sagte er zuletzt in der Bild.

Bobic und Hübner weg - folgt auch Hütter?

Der Verlust von Hütter trotz erst kürzlicher Vertragsverlängerung bis 2023 wäre für die Frankfurter richtig bitter: Mit Sportdirektor Bruno Hübner und Sportvorstand Fredi Bobic (im Falle erfolgreicher Verhandlungen mit Hertha BSC) werden gleich zwei wichtige Männer die SGE verlassen. Sollte nun auch noch der Trainer gehen, stünde die Eintracht trotz der womöglich besten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte zur kommenden Saison vor einem Komplett-Neuaufbau.

Zuletzt gab es immer wieder Spekulationen um die Rose-Nachfolge bei der Borussia aus Mönchengladbach: Dem ZDF gegenüber hatte Eberl kürzlich gesagt, er habe "sehr, sehr viele und gute Gespräche geführt" und sei auf "einem guten Weg". Als Kandidaten galten zuletzt Bern-Coach Gerardo Seoane, Ajax-Amsterdam-Trainer Erik ten Haag und Jesse Marsch von Red Bull Salzburg. Der ebenfalls gehandelte Xabi Alonso verlängerte kürzlich seinen Vertrag bei der B-Mannschaft von Real Sociedad.