23. März 2021 / 14:36 Uhr

Berliner Senat stellt klar: Derby zwischen Union und Hertha findet statt – nur ohne Zuschauer

Berliner Senat stellt klar: Derby zwischen Union und Hertha findet statt – nur ohne Zuschauer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und dem Stadtrivalen Hertha BSC kann stattfinden.
Das Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und dem Stadtrivalen Hertha BSC kann stattfinden. © IMAGO/Contrast
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Der Berliner Senat dementiert einen Medienbericht, wonach das Bundesliga-Derby komplett abgesagt wurde. Allerdings werden keine Zuschauer beim Spiel sein können, wie es ursprünglich angedacht war.

Wie das RBB-Inforadio am Dienstagnachmittag unter Berufung auf eigene Informationen berichtete, sollte das für den 4. April (18 Uhr) geplante Hauptstadt-Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC abgesagt werden. Darauf habe sich der Senat auf einer Sitzung am Dienstag geeinigt, heißt es weiter. Hintergrund der Entscheidung sind die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern, wonach das Leben am Osterwochenende weitgehend heruntergefahren werden soll.

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Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport stellte nun via Twitter allerdings klar: "Das Spiel @fcunion gegen @HerthaBSC kann stattfinden. Der Senat hat lediglich entschieden, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden muss. Das für das Derby geplante Pilotprojekt kann wegen der Osterruhe nicht umgesetzt werden. Alles andere regelt die @DFL_Official". Ob am Osterwochenende überhaupt Bundesligaspiele stattfinden, wird dem Vernehmen nach allerdings zwischen Politik und Deutscher Fußball Liga beraten. Der RBB entschuldigte sich kurz darauf ebenfalls via Twitter für "Fehler und Aufregung".

Kurzzeitig war angedacht, im Rahmen eines Berliner Modell-Projekts Zuschauer für das Spiel zuzulassen. In Berlin soll der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie voraussichtlich bis zum 24. April verlängert werden und damit um knapp eine Woche länger als von Bund und Ländern vereinbart. Darauf verständigte sich der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur.