25. Oktober 2020 / 22:50 Uhr

Bericht: Bundesliga-Boss Christian Seifert beendet DFL-Tätigkeit im Juni 2022

Bericht: Bundesliga-Boss Christian Seifert beendet DFL-Tätigkeit im Juni 2022

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christian Seifert plant offenbar das Ende seiner Amtszeit bei der DFL.
Christian Seifert plant offenbar das Ende seiner Amtszeit bei der DFL. © 2020 Pool
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DFL-Boss Christian Seifert hat sich während der Corona-Pandemie als Krisenmanager einen Namen gemacht. Nun will er nach Informationen der "Bild" seinen Vertrag als Liga-Chef nicht verlängern. Er soll eine neue Herausforderung suchen.

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Die Zeit von Christian Seifert als Boss der Deutschen Fußball Liga (DFL) neigt sich offenbar dem Ende zu. Nach Informationen der Bild steht die Entscheidung des 51-Jährigen, seinen bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrag nicht zu verlängern, fest. Am Sonntagabend soll der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Peters sowohl das Präsidium als auch den Aufsichtsrat über Seiferts Verzicht auf eine Vertragsverlängerung bei der DFL informiert haben. Erst Mitte Oktober war Seifert von seinem Amt im Präsidialausschuss des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten.

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Nun auch das Aus bei der DFL Ende Juni 2022? Dem Bericht zufolge, soll Seifert, der für sein souveränes Handling mit der Corona-Krise international viel Anerkennung erhielt, nach 17 Jahren bei der Liga eine neue Herausforderung suchen.

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Seifert, der 2005 bei der DFL einstieg, hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie den Ruf als besonnener Krisen-Manager erarbeitet. Dass der Verbandschef es mit der DFL bisher geschafft hat, die Profi-Klubs vor Insolvenzen zu bewahren, brachte ihm viel Lob ein. "Die Arbeit der DFL war vorbildlich", lobte etwa Freiburg-Trainer Christian Streich. Sein Münchener Kollege Hansi Flick meinte gar: "Das war herausragend."

Insbesondere für das Hygiene-Konzept, unter dessen Schutz die Bundesliga nach der Zwangspause im Frühjahr im Mai schließlich fortgesetzt werden konnte, fand sogar international Beachtung. "Die Bundesliga war beispielgebend", erklärte etwa Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. Ein weiterer beachtlicher Erfolg in Seiferts Amtszeit: Die Vermarktung der TV-Rechte stieg von 400 Millionen Euro pro Saison auf mehr als eine Milliarde Euro.