08. Juni 2021 / 16:11 Uhr

Bericht: BVB-Juwel Erling Haaland interessiert an Wechsel zum FC Chelsea – Transfer erst 2022?

Bericht: BVB-Juwel Erling Haaland interessiert an Wechsel zum FC Chelsea – Transfer erst 2022?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erling Haaland steht beim FC Chelsea hoch im Kurs. Verlässt er den BVB?
Erling Haaland steht beim FC Chelsea hoch im Kurs. Verlässt er den BVB? © IMAGO/Ralf Ibing/firo Sportphoto/pool
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Der FC Chelsea ist heiß auf Erling Haaland. Der Champions-League-Sieger soll spätestens 2022 einen großen Transfer-Angriff auf das Supertalent von Borussia Dortmund planen. Auch Haaland sei einem Wechsel an die Stamford Bridge gegenüber keineswegs abgeneigt.

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Verliert Borussia Dortmund in diesem Sommer seine wertvollsten Spieler? Medienberichten zufolge steht nicht nur Jadon Sancho aktuell bei verschiedenen Vereinen der Premier League hoch im Kurs. Auch Erling Haaland gilt seit längerer Zeit als Wunschspieler diverser Topklubs. Die heißeste Spur führt derzeit zu Champions-League-Sieger FC Chelsea. Der Klub von Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel sucht einen geeigneten Mittelstürmer, um den Kader punktuell zu verstärken. Nachdem die Daily Mail zuletzt berichtet hatte, dass die Londoner Tammy Abraham in einem etwaigen Transfer verrechnen wollen, berichtet der gewöhnlich gut informierte Daily Telegraph nun, dass auch der 20-Jährige einem Wechsel an die Stamford Bridge offen gegenüberstehen soll.

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Dabei scheint noch offen, ob ein Transfer in diesem Sommer realisierbar ist. Der BVB hatte wiederholt betont, den Norweger 2021 definitiv nicht verkaufen zu wollen. Chelsea soll bereit sein, rund 200 Millionen Euro in eine Verpflichtung Haalands zu investieren - damit wäre der Mittelstürmer nach Neymar (wechselte 2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG) der zweitteuerste Spieler der Geschichte. Haaland indes sei bereit, für einen Transfer nach London ein weiteres Jahr zu warten - genau wie Chelsea, die um die Komplexität eines etwaigen Deals wissen. 2022 greift eine Ausstiegsklausel in Haalands Vertrag, wonach er den Klub für eine Summe zwischen 75 und 80 Millionen Euro verlassen darf.

Hummels, Haaland und Bellingham: Das sind die Rekordtransfers des BVB

Mats Hummels, Erling Haaland und Jude Bellingham (v.l.) gehören zu den teuersten Transfers in der BVB-Geschichte. Wie viel Geld die Dortmunder für sie ausgaben, erfahrt ihr in unserer Galerie.  Zur Galerie
Mats Hummels, Erling Haaland und Jude Bellingham (v.l.) gehören zu den teuersten Transfers in der BVB-Geschichte. Wie viel Geld die Dortmunder für sie ausgaben, erfahrt ihr in unserer Galerie.  ©

Haaland über Wechselgerüchte: "Ich habe einen Vertrag"

Haaland, der als Wunschspieler von Chelsea-Investor Roman Abramovich und Trainer Tuchel gilt, hatte zuletzt eingeräumt, einem Verbleib in Dortmund offen gegenüber zu stehen. "Ich habe einen Vertrag für ein paar Jahre, den ich respektiere", sagte der bis 2024 an den BVB gebundene Norweger Ende Mai dem skandinavischen Sender Viaplay. Die späte Qualifikation der Dortmunder für die Königsklasse macht es Haaland nach eigenem Bekunden leichter, dem BVB die Treue zu halten. "Ich bin ein großer Fan der Champions League. Ich denke, das weiß jeder. Es war eine Erleichterung, diesen Platz zu sichern. Es war wirklich wichtig", kommentierte der 20-Jährige.



Seit seiner Verpflichtung im Januar 2020 schoss Haaland in 59 Spielen 57 Tore und bereitete 15 weitere Treffer vor. Laut Haaland-Berater Mino Raiola hätten "alle 14 großen Klubs in Europa" ein Interesse daran, den 20-Jährigen zu verpflichten. Dagegen hatte die Dortmunder Vereinsführung zuletzt stets betont, für die kommende Saison fest mit Haaland zu rechnen. "Wir planen weiter mit ihm. Er wird in der neuen Saison bei uns spielen", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

Raiola hatte mit einen Besuch beim FC Barcelona vor wenigen Monaten und durch spätere Äußerungen in einem Interview mit Diario AS erneut geschürt. Zwar habe der BVB ihm "deutlich" mitgeteilt, Haaland im Sommer nicht verkaufen zu wollen, sagte Raiola, ergänzte jedoch: "Aber ich habe eine andere Sicht auf die Dinge, ich denke, wenn eine gute Möglichkeit da und jeder damit glücklich ist, dann werden wir es auf den Tisch legen." Insbesondere Real Madrid und der FC Barcelona müssten sich die Frage stellen, ob sie die Gelegenheit, Haaland verpflichten zu können, ungenutzt verstreichen lassen wollen.