06. Juni 2020 / 00:23 Uhr

Bericht: BVB-Profis Akanji und Sancho müssen nach Friseur-Affäre geringe Geldstrafe an die DFL zahlen

Bericht: BVB-Profis Akanji und Sancho müssen nach Friseur-Affäre geringe Geldstrafe an die DFL zahlen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wurden von der DFL zu einer Geldstrafe verurteilt: Manuel Akanji und Jadon Sancho.
Wurden von der DFL zu einer Geldstrafe verurteilt: Manuel Akanji und Jadon Sancho. © imago images / Team 2
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Die aktuellen Haarschnitte von Jadon Sancho und Manuel Akanji sind die wohl teuersten im Profi-Fußball aktuell. Wie die "Bild" berichtet, müssen die beiden BVB-Stars jeweils 10.000 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Hygiene-Konzept an die DFL zahlen. Sie ließen sich von einem Star-Friseur in ihrer Privatwohnung die Haare schneiden.

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In der Friseur-Affäre kommen die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) bestraften BVB-Profis Jadon Sancho und Manuel Akanji offenbar glimpflich davon. Wie die Bild berichtet, müssen die beiden Top-Spieler des Bundesligisten Borussia Dortmund jeweils "nur" eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro an die DFL zahlen. Bei einem Jahresgehalt von mehreren Millionen Euro dürfte es sich für die beiden Fußball-Großverdiener um keine finanziell schmerzende Bestrafung handeln.

Laut DFL-Mitteilung von Freitagnachmittag hatten Sancho und Akanji "bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce" verstoßen und werden deshalb zur Kasse gebeten. Zur Höhe der Geldstrafe wurden von der DFL ursprünglich keine Angaben gemacht.

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Die Liga begründete die Sanktion mit den Fotos, die in Medien sowie in sozialen Netzwerken veröffentlicht worden waren. Darauf war zu sehen, wie sich die Profis unter Verletzung der Abstandsregelungen und ohne Schutzmasken mit dem Star-Friseur Winnie Nana Karkari zusammengestellt hatten. Laut Medienberichten sollen auch weitere BVB-Profis wie Thorgan Hazard und Raphael Guerreiro die Dienste des Friseurs in Anspruch genommen haben, dies ist jedoch nicht durch Fotos belegt.

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BVB-Boss Watzke: Strafe wird "ohne Wenn und Aber" akzeptiert

Es stehe "außer Frage, dass auch Profi-Fußballer ihre Haare schneiden lassen müssen. Dies muss derzeit jedoch im Einklang mit dem medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen", hieß es von der DFL weiter. Akanji und Sancho können innerhalb von fünf Tagen Beschwerde einlegen. "Absoluter Witz DFL", twitterte Sancho am Freitag. Der Tweet ist mittlerweile gelöscht worden.

Laut BVB-Geschäftsführer Hans Joachim Watzke werde die Strafe jedoch "ohne Wenn und Aber" akzeptiert, wie er gegenüber der Bild sagte. Dortmunds Manager Michael Zorc hatte den privaten Friseurtermin und die Fotos tags zuvor deutlich kritisiert. Es sei gegen die Maskenpflicht verstoßen worden. Zorc nahm insbesondere Sancho allerdings auch in Schutz: "Wir dürfen nicht vergessen, dass Sancho immer noch sehr jung ist", hatte der Sportdirektor auf der Spieltags-Pressekonferenz gesagt.