06. November 2020 / 07:20 Uhr

Bericht: Nach gescheiterten Verhandlungen mit FC Bayern – David Alaba wurde Real Madrid angeboten

Bericht: Nach gescheiterten Verhandlungen mit FC Bayern – David Alaba wurde Real Madrid angeboten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba soll Real Madrid angeboten worden sein.
David Alaba soll Real Madrid angeboten worden sein. © imago images/MIS
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Schließt sich David Alaba im kommenden Jahr dem spanischen Meister Real Madrid an? Wie die "Marca" und die "AS" übereinstimmend berichten, soll der Abwehr-Chef des FC Bayern den Königlichen angeboten worden sein - allerdings könnte der Wechsel nur im kommenden Sommer über die Bühne gehen.

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David Alaba und der FC Bayern München: Diese Beziehung steht wohl vor dem Aus. Am Sonntag hatte FCB-Präsident Herbert Hainer vorerst einen Schlussstrich unter die Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrags des Abwehr-Chefs gezogen - Alaba, dessen Bayern-Kontrakt am Saisonende ausläuft, und seine Berater haben sich offenbar kräftig verpokert. Laut eines Berichts der spanischen Zeitung Marca könnte es allerdings einer Alternative für den österreichischen Nationalspieler geben. So soll Alaba, wie auch die Zeitung Diario AS schreibt, in den vergangenen Tagen bei Real Madrid angeboten worden sein.

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Alaba und der FCB lieferten sich zuletzt einen monatelangen Poker - wohl um ein noch höheres Gehalt für den vielseitig einsetzbaren Abwehrspieler. Medienberichten zufolge soll der FC Bayern ein fixes Jahresgehalt von elf Millionen Euro für fünf Jahre geboten haben, das sich über Prämien auf bis zu 17 Millionen Euro jährlich hätte steigern können. Angeblich soll die Alaba-Seite, zu der neben Berater Pini Zahavi und dem Profi selbst auch Spielervater George gehört, jedoch ein Jahressalär von rund 20 Millionen Euro gefordert haben

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Doch dieses soll laut Berichten der spanischen Zeitungen auch Real Madrid bei einem Alaba-Wechsel aktuell nicht zahlen können. Auch ein Blitz-Transfer in diesem Winter, bei dem der FC Bayern sogar noch eine Ablöse kassieren könnte, soll angesichts der aktuellen finanziellen Situation keine Option sein - bleibt nur noch die Option eines ablösefreien Transfers im kommenden Sommer, dann aber wohl ohne Wunsch-Gehalt. Die spanische Liga könnte für den Bayern-Innenverteidiger durchaus interessant sein: Zuletzt berichtete bereits die Sport Bild, dass Alaba eher zu einem Wechsel in die La Liga als in die englische Premier League tendiere.

Zuletzt hatte Ex-Real-Trainer Bernd Schuster den Madrilenen einen Alaba-Transfer nahe gelegt: "Alaba ist ein Juwel, ich würde ihn mit geschlossenen Augen verpflichten", sagte Schuster unter der Woche beim spanischen Radiosender Onda Cero.


Oder geht es für Alaba beim FC Bayern doch weiter? Während FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor dem 6:2-Sieg des FCB bei Red Bull Salzburg anzweifelte, "wie wir wieder zurück- und zueinanderfinden sollen", hörten sich die Worte von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Sport-Bild-Interview vom Mittwoch deutlich versöhnlicher an: "Ich glaube, wir ticken hier alle im Verein gleich: Wir möchten alle, dass David bleibt. Er ist ein wunderbarer Mensch und ein Top-Spieler", sagte der Bayern-Boss.