22. Oktober 2020 / 23:46 Uhr

Bericht: DFB-Präsident Fritz Keller will kein internationales Amt - Ex-Schalke-Finanzvorstand Peter Peters Kandidat?

Bericht: DFB-Präsident Fritz Keller will kein internationales Amt - Ex-Schalke-Finanzvorstand Peter Peters Kandidat?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Präsident Fritz Keller (l.) und DFB-Vizepräsident Peter Peters.
DFB-Präsident Fritz Keller (l.) und DFB-Vizepräsident Peter Peters. © imago images/Horstmüller
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DFB-Präsident Fritz Keller soll bei der Präsidiumssitzung des DFB am Freitag in Frankfurt seinen Verzicht auf eine Kandidatur mitteilen. Als Kandidat für das Council des Weltverbandes FIFA will der Verband angeblich DFB-Vizepräsident Peter Peters vorschlagen.

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DFB-Präsident Fritz Keller strebt Informationen der Bild zufolge kein internationales Amt an. Wie das Blatt am Donnerstagabend berichtet, will der 63-jährige Keller bei der Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes an diesem Freitag in Frankfurt seinen Verzicht auf eine Kandidatur mitteilen. In der Exekutive der Europäischen Fußball-Union ist der DFB bereits seit März durch Vizepräsident Rainer Koch vertreten, der beim UEFA-Kongress im März 2021 dafür auch weiter bereitstehe.

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Als Kandidat für das Council des Weltverbandes FIFA will der DFB dem Bericht zufolge DFB-Vizepräsident Peter Peters vorschlagen. Über ihre Vertreter in dem Führungsgremium entscheidet die UEFA ebenfalls im März. Der frühere Schalker Finanzvorstand ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga. Im FIFA-Council gibt es nach dem Rücktritt des früheren DFB-Präsidenten Reinhard Grindel keinen deutschen Vertreter mehr.

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Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ wird DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius indes nicht an der Präsidiumssitzung teilnehmen. Die „SZ“ zitiert aus einer E-Mail von Curtius an seine Präsidiumskollegen vom Donnerstag, wonach er damit dem „Wunsch eines Präsidiumsmitglieds“ folge. Curtius war am Donnerstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der DFB teilte mit, „die personellen Spekulationen in den Medien“ nicht zu kommentieren.