18. Mai 2022 / 18:19 Uhr

Bericht: Ex-Augsburg-Trainer Markus Weinzierl "heißer Kandidat" auf Hoeneß-Nachfolge bei der TSG Hoffenheim

Bericht: Ex-Augsburg-Trainer Markus Weinzierl "heißer Kandidat" auf Hoeneß-Nachfolge bei der TSG Hoffenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Weinzierl steht offenbar im Fokus der TSG Hoffenheim.
Markus Weinzierl steht offenbar im Fokus der TSG Hoffenheim. © IMAGO/Chai v.d. Laage (Montage)
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Die TSG Hoffenheim befindet sich nach der Trennung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Suche nach einem Coach für die neue Saison. Dabei soll nun Markus Weinzierl in den Fokus der Kraichgauer gerückt sein. Laut einem Bericht der "Bild" ist der 47-Jährige ein heißer Kandidat bei der TSG.

Bei der TSG Hoffenheim laufen die Planungen für die kommenden Bundesliga-Saison auf Hochtouren. Die wohl drängendste Frage betrifft die Trainer-Position. Denn nach der Trennung von Chefcoach Sebastian Hoeneß ist diese aktuell noch vakant. Wie die Bild berichtet, haben die Kraichgauer auf der Trainersuche nun einen erfahrenen Kandidaten auf der Liste. Demnach soll Markus Weinzierl das Interesse der TSG geweckt haben und gilt sogar als "heißer Kandidat". Der 47-Jährige – so heißt es weiter – würde mit seiner Vergangenheit in der Bundesliga in das Anforderungsprofil der Hoffenheimer passen und sei bereits nach der Amtszeit von Julian Nagelsmann 2019 ein Thema gewesen.

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Weinzierl hatte erst nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am vergangenen Samstag seinen Dienst beim FC Augsburg quittiert und erklärt, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Seine Entscheidung dafür begründete er mit einer "fehlenden Basis". Manager Stefan Reuter sei in seine Entscheidung nicht eingeweiht gewesen, sagte der frühere Schalker Trainer weiter und ließ deutliche Risse in der Beziehung erkennen. "Das war nicht so geplant", sagte Weinzierl. "Mir tut das Herz auch weh." Er hätte gern lange in Augsburg bleiben wollen. Weinzierl hatte seit April 2021 bereits in seiner zweiten Amtszeit beim FCA in der Verantwortung gestanden und in dieser Saison den 14. Tabellenplatz erreicht.

Auch Hoffenheim will sich nach Ablauf der Saison auf der Trainerposition neu aufstellen. Die Kraichgauer reagierten mit der Hoeneß-Entlassung auf den schwachen Saisonendspurt, bei dem die Mannschaft mit neun sieglosen Partien zum zweiten Mal unter der Regie des 40-Jährigen die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb verspielt hatte. Nun gehe es nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen auch darum, "den Blick wieder nach vorne zu richten und eine neue Energie für die kommende Saison zu entfachen", sagte Sportdirektor Alexander Rosen und betonte: "Dazu werden wir nicht nur Veränderungen auf der Trainerposition vornehmen."