29. November 2020 / 21:31 Uhr

Bericht: FC Bayern kassiert über 100 Millionen Euro TV-Geld - BVB knapp dahinter

Bericht: FC Bayern kassiert über 100 Millionen Euro TV-Geld - BVB knapp dahinter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der FC Bayern kassiert am meisten TV-Geld.
Der FC Bayern kassiert am meisten TV-Geld. © imago images/Bernd Feil/M.i.S.
Anzeige

Der FC Bayern München hat laut eines Berichts des "Kicker" die magische Grenze von 100 Millionen Euro an Einnahmen aus der nationalen und internationalen Vermarktung der DFL geknackt. Borussia Dortmund ist dem FCB allerdings auf den Fersen. Aufsteiger Arminia Bielefeld ist Schlusslicht.

Anzeige

Geldregen für den FC Bayern München: Wie der Kicker in seiner Montagsausgabe berichtet. kassiert der Triple-Sieger in dieser Saison 105,4 Millionen Euro an TV-Geldern (zusammengerechnet aus der nationalen und internationalen Vermarktung) - und sprengt damit die magische 100-Millionen-Euro-Marke. Dem Fachmagazin, das sich bei den genannten Summen auf eigene Recherche beruft, zufolge ist Borussia Dortmund dem Rekordmeister auf den Fersen, liegt allerdings mit 95,95 Millionen Euro knapp zehn Millionen Euro hinter dem FCB. Bayer Leverkusen belegt mit 88,07 Millionen Euro auf Platz drei der TV-Tabelle.

Anzeige

Laut dem nur noch für diese Saison gültigen TV-Vertrag werden insgesamt 1,448 Milliarden Euro aus der nationalen und internationalen Vermarktung der Medienrechte in der Spielzeit 2020/21 an die 36 Profivereine der ersten und zweiten Liga auf der Basis eines Vier-Säulen-Modells (Bestandsschutz, Nachhaltigkeit, Nachwuchs und Wettbewerb) ausgezahlt - in einem Verhältnis 80:20 der Gesamteinnahmen für Bundesliga und 2. Liga. Das Unterhaus erhält nur einen Solidaritätsbeitrag von 8 Millionen Euro aus den internationalen Einnahmen. Der Rest geht komplett an die Erstliga-Klubs.

Mehr vom SPORTBUZZER

Schlusslicht in der aktuellen TV-Rangliste laut Kicker ist Arminia Bielefeld (34,31 Millionen Euro) hinter Union Berlin (37,07 Millionen Euro) und dem zweiten Erstliga-Aufsteiger VfB Stuttgart (45,71 Millionen Euro).

In den kommenden Spielzeiten müssen sich die Klubs auf weniger Medienerlöse einstellen. So belaufen sich die Erlöse aus nationaler und internationaler Vermarktung ab der kommenden Saison durch den neuen TV-Vertrag "nur" noch auf rund 1,3 Milliarden Euro. DFL-Vize Steffen Schneekloth hatte zuletzt in einem Gastbeitrag für den Kicker vorgerechnet, dass den 36 Profi-Klubs der ersten und zweiten Liga allein aus der Verwertung der nationalen Medienrechte im kommenden Jahr insgesamt rund 200 Millionen Euro fehlen würden. Einige Klubs hatten deshalb einen anderen Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder ab der kommenden Saison gefordert. Die DFL präsentiert den Schlüssel allen Mitgliedern während einer virtuellen Mitgliederversammlung am 7. Dezember.