20. Januar 2021 / 08:31 Uhr

Bericht: FC Bayern setzt bei Transfers auf Sparpolitik - Upamecano soll kommen, Tolisso gehen

Bericht: FC Bayern setzt bei Transfers auf Sparpolitik - Upamecano soll kommen, Tolisso gehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dayot Upamecano von RB Leipzig soll kommen, Corentin Tolisso gehen. 
Dayot Upamecano von RB Leipzig soll kommen, Corentin Tolisso gehen.  © imago/motivio/Getty Images/Montage
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Der FC Bayern droht im Sommer zwei wichtige Spieler zu verlieren: David Alaba und Jerome Boateng werden den Verein nach aktuellem Stand wohl verlassen. Dennoch soll laut eines Berichts der "SportBild" auf dem Transfermarkt gespart werden. Einzige Ausnahme: Für Dayot Upamecano soll Geld in die Hand genommen werden.

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Acht Spieler hat der FC Bayern vor dieser Saison verpflichtet - fünf von ihnen kamen ablösefrei zum FC Bayern, zwei weitere (Bouna Sarr und Marc Roca) waren für unter zehn Millionen Euro zu haben. Nur Leroy Sané war mit 45 Millionen Euro alles andere als ein Schnäppchen. Doch schon jetzt zeigt sich: nur er kann dem FC Bayern tatsächlich weiterhelfen. Die Sparpolitik des Rekordmeisters im vergangenen Transferfenster hat nicht dazu beigetragen, dass die Qualität im Kader deutlich erhöht wurde. Nun drohen im Sommer zusätzlich die ablösefreien Abgänge von David Alaba und Jerome Boateng. Laut eines Berichts der SportBild will der Rekordmeister dennoch bei der Strategie bleiben, möglichst wenig Geld auf dem Transfermarkt auszugeben.

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Ein "Königstransfer" soll nach Möglichkeit aber auch im Sommer abgewickelt werden. Dayot Upamecano steht wohl ganz oben auf der Einkaufsliste von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Wie die SportBild weiter berichtet, sollen sich die Bayern beim Management des Franzosen erbeten haben, darüber informiert zu werden, wenn ein anderer Topklub die Ausstiegsklausel über 42,5 Millionen Euro bei RB Leipzig ziehen will. Der Innenverteidiger scheint also tatsächlich oberste Priorität in München zu haben.

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Kein Wunder: Mit Alaba und Boateng werden den Verein im Sommer zwei wichtige Defensivstützen wahrscheinlich verlassen. Beim Österreicher deutet derzeit vieles auf einen Wechsel zu Real Madrid hin, mit Boateng habe es laut der SportBild noch immer keine Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung gegeben. Immerhin: Mit dem französischen Weltmeister Lucas Hernandez hat der FC Bayern schon einen vermeintlichen Alaba-Nachfolger für die Zentrale im Kader. "Lucas traue ich die Position von David zu", sagte Trainer Hansi Flick am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Augsburg.

Tolisso soll verkauft werden - kommt Richards?

Daraus würde auf der linken Abwehrseite hinter Alphonso Davies aber eine Vakanz resultieren. Laut SportBild laufen deshalb weiter Gespräche mit Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading. Er wäre ablösefrei zu bekommen und daher besonders interessant für Salihamidzic. Denn intern gilt eine klare Strategie des Geldsparens. "Die Situation ist nicht einfach, das Festgeldkonto ist nicht mehr so gefüllt", sagte Flick am Dienstag. Aus diesem Grund sollen Spieler möglichst ablösefrei, maximal aber für 15 Millionen Euro kommen - und eigene Akteure verkauft werden.

Erster Kandidat scheint da der Franzose Corentin Tolisso zu sein, der auch in seinem dritten Jahr beim FC Bayern noch nicht den endgültigen Durchbruch geschafft hat. Sein bis 2022 laufender Vertrag soll nicht verlängert werden und daher wäre der Sommer die letzte Chance, Geld für ihn zu bekommen. Auch mit Michael Cuisance planen sie in München demnach nicht mehr und hoffen darauf, dass Olympique Marseille die Kaufoption über 18 Millionen Euro zieht.