03. Mai 2021 / 09:03 Uhr

Bericht: Florian Kohfeldt und Werder Bremen vor Trennung am Saisonende – Edin Terzic Nachfolge-Kandidat?

Bericht: Florian Kohfeldt und Werder Bremen vor Trennung am Saisonende – Edin Terzic Nachfolge-Kandidat?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt könnte Werder Bremen am Saisonende verlassen.
Florian Kohfeldt könnte Werder Bremen am Saisonende verlassen. © dpa
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Die Zeichen stehen auf Abschied: Trotz des Aufbäumens im Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig hat Florian Kohfeldt wohl keine Zukunft bei Werder Bremen. Laut "Bild" sind sich beide Seiten bereits über eine Trennung einig.

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Bis zum Saisonende bleibt Florian Kohfeldt auf jeden Fall Trainer von Werder Bremen - das bestätigte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann nach dem unglücklichen Pokal-K.o. gegen RB Leipzig (1:2 n.V.). Ungeachtet des Abschneidens in der Bundesliga, wo der SVW noch gegen den Abstieg kämpft, soll laut übereinstimmenden Medienberichten das Aus des langjährigen Coaches zum Ende der Saison indes bereits fest stehen.

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Wie die Bild berichtet, seien sich der Klub und der 38-Jährige über die Trennung bereits einig - selbst für den Fall des Bremer Klassenerhalts. Kohfeldts Aussagen nach dem Pokal-Aus hatten dies am Freitag bereits nahe gelegt. "Ich will das Ganze hier, die Saison, vernünftig zu Ende bringen", sagte Kohfeldt - und klang dabei schon sehr noch Abschied. Drei Wochen lang will er jetzt noch einmal alle Kraft in die Rettung investieren - danach dürfte es trotz noch bis 2023 laufenden Vertrages Zeit für Veränderung sein.

Bereits seit November 2017 ist Kohfeldt, der Alexander Nouri ablöste, inzwischen Trainer an der Weser und damit einer der dienstältesten Chefcoaches der Liga. Wer sein Nachfolger werden könnte, ist noch nicht bekannt, konkrete Namen wurden bisher nicht gehandelt.

BVB-Trainer Terzic lehnt Spekulationen ab

Auch zum scheidenden BVB-Trainer Edin Terzic, der von den Ruhr Nachrichten nicht nur beim VfL Wolfsburg sondern auch in Bremen ins Spiel gebracht wurde, soll es noch keinen Kontakt gegeben haben. Dieser hatte sich nach dem 5:0 im zweiten Pokal-Halbfinale gegen Holstein Kiel zu Wort gemeldet. "Ihr könnt gerne damit weitermachen, aber ich möchte dieses Spiel nicht mitspielen“, sagte der 38-Jährige in Richtung der Medien. "Wir haben uns ja geäußert, wie meine Zukunft aussehen soll." Er soll zur neuen Saison wieder als Co-Trainer unter dem neuen Dortmunder Trainer Marco Rose arbeiten.