27. Januar 2021 / 09:38 Uhr

Bericht: Friedhelm Funkel ist Trainer-Kandidat beim 1. FC Köln - wenn Markus Gisdol gehen muss

Bericht: Friedhelm Funkel ist Trainer-Kandidat beim 1. FC Köln - wenn Markus Gisdol gehen muss

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Soll mit dem 1. FC Köln in Verbindung stehen: Friedhelm Funkel.
Soll mit dem 1. FC Köln in Verbindung stehen: Friedhelm Funkel. © Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Markus Gisdol steht beim 1. FC Köln weiter unter Druck. Wie die "Sport Bild" am Mittwoch berichtet, sollen die Verantwortlichen des Klubs bereits Kontakt mit Friedhelm Funkel aufgenommen haben. Aber auch zwei andere Trainer-Namen kursieren rund um den Verein.

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Es sind immer wieder Höhen und Tiefen beim 1. FC Köln zu sehen. Einmal gibt es ein 0:0 gegen RB Leipzig, ein Sieg gegen Borussia Dortmund - dann aber auch bittere Pleiten gegen die TSG Hoffenheim oder den SC Freiburg. Schlussendlich steht nach 18 Spieltagen in der Bundesliga nur der Relegationsrang 16 zu Buche. Viel zu wenig für den Klub vom Rhein - weshalb Trainer Markus Gisdol immer wieder unter Druck steht. Wie die Sport Bild nun berichtet, haben die Veranwortlichen deshalb sogar schon Kontakt zu einem möglichen Nachfolger aufgenommen.

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Zuletzt schaffte es Gisdol immer wieder, die wichtigen Spiele doch zu gewinnen. Unter anderem der 2:1-Erfolg beim FC Schalke 04 hat ihm vorerst etwas Luft verschafft. Dennoch soll die sportliche Führung schon vor Wochen Friedhelm Funkel angefragt haben, berichtet die Sport Bild. Und zwar schon vor dem 0:0 gegen Hertha BSC Mitte Januar. Danach folgten der Sieg beim S04 und die herbe Pleite bei der TSG Hoffenheim. Funkel soll sogar bereit für mögliche Verhandlungen sein, weil er derzeit nicht reisen darf. Seinen Ruhestand könnte er deshalb noch einmal hinausschieben, spekuliert das Blatt.

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Neben Funkel sollen sich die Verantwortlichen aber auch mit zwei anderen Namen beschäftigen: Markus Babbel und Uwe Koschinat. Vor allem Babbel wird laut Sport Bild aber kritisch gesehen, weil er schon beim VfB Stuttgart mit Sportchef Horst Heldt zusammenarbeitete. Demnach soll der Verein darauf achten, dass sich keine Person im Verein durch Beziehungen einen Vorteil verschaffen kann.

Koschinat hingegen arbeitete sogar schon einmal in Köln - von 2011 bis 2018 trainierte er den Nachbarverein Fortuna Köln, bevor der SV Sandhausen ihn in die zweite Liga holte. Dort wurde er allerdings im November 2020 entlassen. Er soll dem 1. FC Köln aber bereits angeboten worden sein. Doch vorerst darf Gisdol in Köln weitermachen. Bei einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld könnte sich die Sache aber schnell ändern. Wenngleich danach Schwergewichte wie Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und der FC Bayern warten.