28. September 2022 / 22:59 Uhr

Bericht: Gehalts-Poker Hauptgrund für stockende Moukoko-Gespräche mit dem BVB

Bericht: Gehalts-Poker Hauptgrund für stockende Moukoko-Gespräche mit dem BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Vertrag von Youssoufa Moukoko beim BVB läuft im Sommer 2023 aus.
Der Vertrag von Youssoufa Moukoko beim BVB läuft im Sommer 2023 aus. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Die Gespräche zwischen Borussia Dortmund und Youssoufa Moukoko über eine Vertragsverlängerung des 2023 auslaufenden Kontrakts stocken offenbar aufgrund der Gehaltsvorstellungen des Sturm-Talents. Wie die "Bild" berichtet, liegen die Vorstellungen von Klub und Spieler bislang noch deutlich auseinander.

Jüngst hat Youssoufa Moukoko seinen Wert für Borussia Dortmund wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim 1:0 im Derby gegen den FC Schalke 04 erzielte die 17 Jahre alte Sturm-Hoffnung den entscheidenden Treffer und krönte sich zum Derbyhelden. Doch Stand jetzt steht der U21-Nationalspieler vor einem ablösefreien Abschied im kommenden Sommer – Moukokos BVB-Vertrag läuft aus. Und einem Bericht der Bild zufolge steht einer Einigung beider Seiten aktuell noch einiges im Weg.

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Demnach sollen die Dortmunder um Sportdirektor Sebastian Kehl ihr Top-Talent unbedingt halten wollen. Man biete Moukoko einen langfristigen Vertrag mit über vier Millionen Euro Jahresgehalt. Die Partei des Youngsters soll allerdings knapp sechs Millionen Euro Salär fordern. Am wichtigsten sei Moukoko aber eine klare sportliche Perspektive mit deutlich mehr Spielzeit als zuletzt.

In der aktuellen Spielzeit kam Moukoko trotz des tumorbedingten Ausfalls von Neuzugang Sebastien Haller hinter dem als Reaktion verpflichteten Anthony Modeste nur auf einen Startelf-Einsatz in der Bundesliga am ersten Spieltag. Trainer Edin Terzic setzte allerdings seither in fünf der sechs Bundesliga-Partien als Joker auf Moukoko – was dieser zuletzt mit dem so wichtigen Derby-Tor zurückzahlte.

In der Länderspielpause musste Moukoko zuletzt einen Rückschlag hinnehmen: Nach der 0:1-Niederlage mit der U21-Nationalmannschaft gegen Frankreich musste er mit einer Stauchung am Hals abreisen. "Wir haben ein Testspiel und wollen kein Risiko eingehen", erklärte U21-Coach Antonio Di Salvo vor dem zweiten Spiel der DFB-Youngster gegen England (1:3). "Youssoufa ist ein wichtiger Spieler für den BVB, nach Absprache mit Edin Terzic haben wir uns daher entschlossen, dass er abreist."

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