28. April 2022 / 12:26 Uhr

Bericht über Geheimtreffen am Donnerstag: FC Bayern führt Gespräch mit Lewandowski-Berater

Bericht über Geheimtreffen am Donnerstag: FC Bayern führt Gespräch mit Lewandowski-Berater

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern setzt sich am Donnerstag offenbar mit Lewandowski-Berater Pini Zahavi (kl. Bild) zusammen, um über die Zukunft von dessen Klienten zu sprechen. 
Der FC Bayern setzt sich am Donnerstag offenbar mit Lewandowski-Berater Pini Zahavi (kl. Bild) zusammen, um über die Zukunft von dessen Klienten zu sprechen.  © IMAGO/Jan Huebner/PanoramiC (Montage)
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Der FC Bayern München kämpft um den Verbleib von Torjäger Robert Lewandowski. Nun gibt es offenbar konkrete Gespräche über eine Verlängerung des 2023 auslaufenden Vertrags. Die "Bild" berichtet von einem geplanten Geheimtreffen der FCB-Bosse mit Lewandowski-Berater Pini Zahavi am Donnerstag.

Im Verhandlungspoker um die Zukunft von Top-Torjäger Robert Lewandowski wird es offenbar konkreter. Wie die Bild berichtet, wollen sich die Verantwortlichen des FC Bayern München am Donnerstag mit Lewandowski-Berater Pini Zahavi zusammensetzen, um weitere Schritte zu besprechen. Demnach sei der Agent bereits in München angekommen. Der Vertrag des polnischen Angreifers beim deutschen Rekordmeister läuft im Sommer 2023 aus. Bislang konnten sich beide Parteien nicht auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit verständigen.

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Auch deshalb wird der sechsmalige Bundesliga-Torschützenkönig mit einem künftigen Engagement bei europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht und sei dem Bericht zufolge einem Sommer-Transfer nicht abgeneigt. Als heißester Kandidat im Buhlen um den Weltklasse-Stürmer gilt der FC Barcelona. Sport1 spricht sogar davon, dass sich der Lewandowski-Berater bereits vor dem nun kolportierten Treffen mit den Bayern-Bossen mit Mateu Alemany, dem Sportdirektor der Katalanen, ausgetauscht hätte.

Die Bayern machen indes keinen Hehl daraus, dass sie ihren besten Torschützen der vergangenen Jahre halten wollen. "Er genießt die größte Wertschätzung, die es geben kann. Die Fans lieben ihn, wir im Verein lieben ihn. Er revanchiert sich mit Leistung", erklärte Sportvorstand Hasan Salihamidzic zuletzt bei Sky90, gab jedoch auch die finanziellen Aspekte eines möglichen Deals zu Bedenken: "Wir wollten aber natürlich auch sehen, in wie weit wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Er ist unser Top-Mann und Top-Verdiener im Klub. Da muss man dem FC Bayern erlauben, dass er erstmal sieht, wie weit kommen wir und wie viel Geld haben wir."

Lewandowski selbst übte sich indes in Zurückhaltung. Auf die Frage, ob er in München bleiben wolle, antwortete Lewandowski nach dem Meisterstück gegen Borussia Dortmund (3:1) am Samstag: "Das müssen beide Seiten wissen." Die Situation sei "nicht leicht" für ihn. Der 33-Jährige geht seit 2014 für die Bayern auf Torejagd. In 372 Pflichtspielen für die Münchener erzielte der Pole 342 Tore. Zudem gewann er mit dem FCB unter anderem acht Mal die Deutsche Meisterschaft, drei Mal den DFB-Pokal sowie ein Mal die Champions League.

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