27. Dezember 2019 / 10:44 Uhr

Bericht: Hertha BSC hat auch Kevin Strootman auf dem Zettel

Bericht: Hertha BSC hat auch Kevin Strootman auf dem Zettel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der niederländische Nationalspieler Kevin Strootman (m.) könnte schon bald in der Bundesliga spielen.
Der niederländische Nationalspieler Kevin Strootman (m.) könnte schon bald in der Bundesliga spielen. © Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Der niederländische Nationalspieler steht bei Olympique Marseille offenbar zum Verkauf - und wird so offenbar zu einem Kandidaten bei Hertha BSC, das dank Investor Lars Windhorst eine hohe Ablösesumme bezahlen könnte.

Die Transfergerüchte um die Alte Dame reißen nicht ab. Nachdem in den vergangenen Tagen die Dortmunder Julian Weigl und Mario Götze sowie Julian Draxler (PSG) und Granit Xhaka (FC Arsenal), bei dem es wohl nur noch um die Höhe der Ablöse geht, mit Hertha BSC in Verbindung gebracht wurden, kommt nun ein neuer Name ins Spiel – der von Kevin Strootman.

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Der 29-jährige Niederländer spielt seit dem Sommer 2018 für Olympique Marseille und verpasste in dieser Saison nur zwei der 19 Ligaspiele aufgrund von Gelbsperren. Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers läuft noch bis 2023 – doch die Franzosen möchten ihn loswerden. Der für 25 Millionen von der AS Rom verpflichtete 45-malige Nationalspieler habe für seine Leistungen ein zu hohes Gehalt, berichtetet France Football und bringt den Mittelfeldspieler mit der Hertha in Verbindung. Von Transfermarkt wird sein aktueller Marktwert derzeit auf 12 Millionen geschätzt.

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In der niederländischen Tageszeitung AD wird Strootman nach Gesprächen mit der Klubführung unterdessen wie folgt zitiert: "Sie wollen mich also loswerden, lautet die Botschaft. Aber ich habe letzten Sommer einen Fünfjahresvertrag unterschrieben und Marseille hat damals eine hohe Ablösesumme an die AS Roma gezahlt, sodass Vereine mich nicht für einen Apfel und ein Ei übernehmen können. Wir müssen abwarten, was auf dem Markt passiert und wie er sich entwickelt. Eine Ausleihe kommt für mich aber nicht infrage."


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225 Millionen Euro steckte Investor Lars Windhorst schon in den Bundesligisten Hertha BSC – mit dem Ziel, den Verein in die Champions League zu führen und zu einem internationalen Spitzenklub zu formen. "Wir haben uns dafür keine Beschränkungen auferlegt. Bei Bedarf werden wir auch darüber nachdenken, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, um unser Ziele zu erreichen", sagte Windhorst noch im September diesen Jahres. Verlierer dieses Umbaus könnten ehemalige Leistungsträger wie Salomon Kalou und Ondrej Duda sein, die in dieser Saison nur selten zum Einsatz kamen und auf der Klinsmann-Streichliste stehen.