27. Juli 2020 / 22:03 Uhr

Bericht: HSV will fünften Investor ins Boot holen - Einnahmen von vier Millionen Euro?

Bericht: HSV will fünften Investor ins Boot holen - Einnahmen von vier Millionen Euro?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will weitere Anteile verkaufen: Der HSV hofft auf Einnahmen von rund vier Millionen Euro.
Will weitere Anteile verkaufen: Der HSV hofft auf Einnahmen von rund vier Millionen Euro. © Stuart Franklin/Getty Images, Montage
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Der Hamburger SV will wohl einen fünften Investor für sich gewinnen. Damit will der Zweitligist vier Millionen Euro für 1,09 Prozent der Anteile einnehmen. Laut "Bild" soll es bereits einen Interessenten geben.

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Der Hamburger SV will weitere Anteile am Verein verkaufen. Das berichtet die Bild am Montagabend. Laut des Berichts gibt es sogar schon einen Interessenten für die 1,09 Prozent der Anteile am HSV. Rund vier Millionen Euro könnte der Verein damit einnehmen.

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Zum jetzigen Zeitpunkt hat die HSV Fußball AG 23,81 Prozent der Anteile verkauft. Großinvestor Klaus-Michael Kühne hält 20,57 Prozent der Anteile in seinen Händen und hat dem HSV schon häufiger aus der Patsche geholfen. Damit soll aber nun Schluss sein. Als Inhaber der Namensrechte für das Volksparkstadion hat sich bereits zurückgezogen. Für die Stadion-Vereinbarung kassierte der HSV vier Millionen Euro pro Saison.

HSV darf 24,9 Prozent der Anteile verkaufen

Weitere Anteile an der HSV Fußball AG halten die Familie Burmeister (1,35 Prozent), Helmut Bohnhorst (1,22 Prozent) und die Erben von Alexander Margaritoff (0,67 Prozent). Insgesamt dürfen 24,9 Prozent veräußert werden, der Rest muss im Besitz des HSV e.V. bleiben. Das steht in der Satzung des Vereins. Die 1,09 Prozent, die noch verkauft werden können, sollen nun auch noch verkauft werden. Laut Bild gibt es dafür auch schon einen Interessenten, der bis zu vier Millionen Euro dafür investieren würde.

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Für den HSV wäre es nötige Kapital in einer schweren Zeit. Neben Kühne haben sich auch die Großsponsoren Emirates und Adidas zurückgezogen. Vermarkter Hendrik Schiphorst ist dennoch zuversichtlich, dass er beim Hamburger SV den Verlust finanziell auffangen kann. "Wir sind optimistisch, dass wir mit beiden Partnerschaften zusammen auf ein ähnliches finanzielles Volumen wie vorher kommen", sagte der für die Sportbusiness-Agentur Sportfive tätige Schiphorst dem Hamburger Abendblatt.