06. Juli 2020 / 06:31 Uhr

Bericht: Osnabrück-Trainer Daniel Thioune soll Hecking-Nachfolger beim Hamburger SV werden

Bericht: Osnabrück-Trainer Daniel Thioune soll Hecking-Nachfolger beim Hamburger SV werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Thioune (r.) vom VfL Osnabrück könnte Dieter Hecking als Trainer beim HSV ersetzen. 
Daniel Thioune (r.) vom VfL Osnabrück könnte Dieter Hecking als Trainer beim HSV ersetzen.  © (c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Nachdem sich der Hamburger SV und Dieter Hecking nicht auf eine Zusammenarbeit einigen konnten, befindet sich der Klub auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die "Bild" bringt nun Osnabrück-Coach Daniel Thioune ins Spiel. Auch der "Kicker" bestätigt den Wechsel.

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Nach Ende des Arbeitsverhältnisses mit Dieter Hecking soll nach Informationen der Bild Daniel Thioune die besten Chancen als neuer Cheftrainer des Hamburger SV haben. Der Ex-Profi des VfB Lübeck ist seit Oktober 2017 Chef beim Zweitliga-Rivalen VfL Osnabrück und soll laut Kicker seinen Verein bereits über einen Abgang informiert haben. Tags zuvor hatte die Bild noch Dimitrios Grammozis (zuletzt Darmstadt), André Breitenreiter (bis 2019 in Hannover) und Alfred Schreuder (im Juni Trennung in Hoffenheim) ins Gespräch gebracht.

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Thioune steht in Osnabrück seit 2013 unter Vertrag. Er arbeitete sich über die Jobs als U17- und U19-Trainer sowie Nachwuchskoordinator zum Chefcoach hoch. Sein Kontrakt in Osnabrück läuft noch ein Jahr. Die abgelaufene Saison schloss der 45-Jährige mit seiner Mannschaft als Aufsteiger auf Platz 13 ab. Laut Hamburger Morgenpost ist Thioune jedoch auch ein Kandidat bei Stadtrivale FC St. Pauli, wo man nach der Trennung von Jos Luhukay ebenfalls einen neuen Trainer sucht. Doch er soll sich für den HSV entschieden haben.

Ex-HSV-Coach Hecking: "Boldt kann mir Bundesliga nicht bieten"

Der HSV und Trainer Hecking hatten sich nach dem erneut nicht geglückten Aufstieg in die Bundesliga auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Der Vertrag des Coaches hätte sich nur im Falle des Aufstiegs automatisch verlängert. Ein Gespräch mit Sportvorstand Jonas Boldt, ob eine gemeinsame Zukunft denkbar gewesen wäre, hatte es trotzdem gegeben. Hecking dazu: "Jonas hat mir offen gesagt, wie die Situation aussieht. Er hat mir gesagt, dass ich in die Bundesliga gehöre, er mir das aber nicht bieten kann."

Karriere-Killer HSV? So erging es den Trainern nach der Trennung

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Wehen-Torjäger Schäffler beim HSV gehandelt

Hecking: "Für den HSV ist das jetzt der erste Schritt für eine ganz andere Zukunft." Neue Spieler werden ebenfalls bereits gehandelt in Hamburg. Nachdem von der Bild zuletzt bereits die beiden Innenverteidiger Robin Knoche und Lasse Sobiech als Zugänge ins Gespräch worden waren, wird nun auch ein Neuer für den Angriff gehandelt. Wie der Kicker berichtet, hat der HSV ein Auge auf Torjäger Manuel Schäffler vom Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden geworfen.