29. Juni 2020 / 18:52 Uhr

Bericht: Investor Klaus-Michael Kühne prüft Komplett-Ausstieg beim HSV

Bericht: Investor Klaus-Michael Kühne prüft Komplett-Ausstieg beim HSV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Investor Klaus-Michael Kühne will seine Anteile am Hamburger SV offenbar verkaufen.
Investor Klaus-Michael Kühne will seine Anteile am Hamburger SV offenbar verkaufen. © Getty Images (Archiv)
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Nach dem verpassten Aufstieg droht dem Hamburger SV nun der nächste Nackenschlag: Investor Klaus-Michael Kühne soll laut einem Bericht der "Bild" vor dem Absprung stehen. Er soll in Auftrag gegeben haben, seine Anteile zu verkaufen.

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Der Hamburger SV steht vor der dritten Saison in der zweiten Liga - und nun droht auch noch Investor Klaus-Michael Kühne abzuspringen. Der 83-Jährige soll nach Informationen der Bild seinem Vertrauensmann im HSV-Aufsichtsrat, Markus Frömming, beauftragt haben, seine kompletten Anteile am Verein zu verkaufen. Kühne, der immer wieder mit Äußerungen für Unruhe im Verein sorgt, besitzt 20,6 Prozent an der Fußball-AG. Der Milliardär hatte häufiger signalisiert, seinen Anteil erhöhen zu wollen. Doch nun scheint sich Kühnes Meinung offenbar geändert zu haben.

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Kühne hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in den sportlich im Mittelmaß versunkenen Klub gesteckt. "Ich wundere mich manchmal über mich selbst, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen", sagte Kühne Anfang des Jahres der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Aber das ist für mich eine emotionale Sache. Ich habe das für Hamburg getan. Ich will, dass die Stadt insgesamt stark ist und an Ausstrahlung gewinnt."

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Aktuell ist der HSV aber nur noch ein Schatten früherer Zeiten. Seit der 1:5-Blamage im Heimspiel gegen den SV Sandhausen am vergangenen Sonntag steht fest, dass die Hamburger mindestens ein weiteres Jahr in der zweiten Liga spielen müssen. Für Kühne offenbar ein Grund, weitere Zahlungen an die Hamburger einzustellen: Der Investor hält seit 2015 auch für die Namenrechte am Volksparkstadion und zahlte dafür vier Millionen Euro pro Spielzeit an die Hamburger. Bei einem Aufstieg hätte sich das Engagement automatisch verlängert, nun läuft es aus. So muss der HSV seinen Investor also nun überzeugen, weiterhin für das "Volksparkstadion" zu zahlen. Allerdings stockten die Verhandlungen über eine Verlängerung zuletzt.