07. September 2020 / 15:33 Uhr

Bericht: Nationalspieler und PSG-Bankdrücker Draxler ist Transfer-Kandidat bei Bayer Leverkusen

Bericht: Nationalspieler und PSG-Bankdrücker Draxler ist Transfer-Kandidat bei Bayer Leverkusen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer Leverkusen soll angeblich mit großer Beharrlichkeit“ um Nationalspieler Julian Draxler werben. 
Bayer Leverkusen soll angeblich "mit großer Beharrlichkeit“ um Nationalspieler Julian Draxler werben.  © dpa
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Bei seinem Verein Paris Saint-Germain kommt Julian Draxler nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Um auch in der DFB-Elf weiterhin eine Rolle zu spielen, hat ihm Bundestrainer Joachim Löw zu einem Wechsel geraten. Mit Bayer Leverkusen bemüht sich wohl auch ein Bundesligist um den 26-Jährigen. 

Nationalspieler Julian Draxler soll nach französischen Medieninformationen ein Kandidat beim Bundesligisten Bayer Leverkusen sein. Einem Bericht der Sport-Zeitung Le10sport zufolge soll Bayer "mit großer Beharrlichkeit“ um den offensiven Mittelfeldspieler werben, der beim Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain unter Trainer Thomas Tuchel zuletzt nur Ergänzungsspieler war.

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Bundestrainer Joachim Löw hatte dem 26-Jährigen, dessen Vertrag bei PSG im nächsten Sommer quasi ausläuft, dieser Tage einen Vereinswechsel nahegelegt. Draxler erklärte nach dem 1:1 am Sonntag im Nations-League-Spiel in der Schweiz im ZDF-Interview, man wisse nicht, ob diesen Sommer noch etwas passiere.

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Draxler spielt seit 2017 bei PSG, zählt im Team von Trainer Thomas Tuchel aber nicht zu den Stammkräften. In der abgelaufenen Saison kam er lediglich auf sieben Startelfeinsätze in der Ligue 1. Über die vollen 90 Minuten stand der 26-Jährige viermal auf dem Platz. In der Champions League blieb dem Offensivmann sogar gänzlich nur die Jokerrolle, stand nicht ein einziges Mal in der Anfangsformation von Trainer Tuchel. Im verlorenen Finale der Champions League Ende August gegen den FC Bayern wurde er gut zwanzig Minuten vor Schluss eingewechselt. Zuletzt war auch über einen Wechsel in die Bundesliga zu Hertha BSC spekuliert worden.

Völler über Havertz-Nachfolger: "Nicht eins zu eins zu ersetzen"

Allerdings wäre der frühere Schalker und Wolfsburger bei Bayer ein positionsgetreuer Ersatz für den soeben für bis zu 100 Millionen Euro an den FC Chelsea verkauften Kai Havertz. Sportchef Rudi Völler erklärte im Kicker jedoch: "Kai wird nicht eins zu eins zu ersetzen sein. Wir werden versuchen, die Mannschaft auf anderen Positionen zu verstärken.“