06. Juni 2020 / 23:07 Uhr

Bericht: Lissabon trägt Champions-League-Turnier am Saisonende aus - Frankfurt geht leer aus

Bericht: Lissabon trägt Champions-League-Turnier am Saisonende aus - Frankfurt geht leer aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Champions-League-Saison soll in Lissabon zu Ende gespielt werden - etwa im Estádio da Luz (links) und dem Estádio José Alvalade XXI.
Die Champions-League-Saison soll in Lissabon zu Ende gespielt werden - etwa im Estádio da Luz (links) und dem Estádio José Alvalade XXI. © imago images/Montage
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Die Champions League soll Ende des Jahres in einem Blitz-Turnier zu Ende gespielt werden - an nur einem Spielort. Und dieser soll laut "Bild" Lissabon sein. Die portugiesische Hauptstadt soll die Mitbewerber Moskau und Frankfurt ausgestochen haben.

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Wie geht es weiter mit der wegen der wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Champions-League-Saison? Fest steht: Die Königsklasse wird erst nach Ende der laufenden Spielzeit in Europa fortgesetzt - und das laut aktuellem Bericht der Bild am Sonntag mit einem Blitz-Turnier in Lissabon. Die Hauptstadt Portugals soll sich mit seiner Bewerbung für das Finalturnier gegen die Mitbewerber Frankfurt und Moskau durchgesetzt haben.

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Das Finale in der Königsklasse hätte eigentlich am vergangenen Samstag in Istanbul stattfinden sollen. Laut Medienberichten wird die Europäische Fußball-Union (UEFA) das Endspiel wegen der Pandemie an eine andere Stadt vergeben und zusammen mit allen ausstehenden Partien innerhalb von zehn Tagen an einem Ort bündeln. Ein UEFA-Sprecher erklärte in der vergangenen Woche auf Anfrage der dpa nur, es werde eine Reihe von Optionen geprüft, eine Entscheidung sei bisher nicht gefallen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Ligen und Klubs erörtere Termine und Formate.

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Frankfurt: Ausrichtung eines Europa-League-Blitzturniers als Trost?

Laut BamS-Bericht soll sich die UEFA aber bereits entschieden haben - und nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 17. Juni Portugal als Austragungsland bekannt geben. Wie auch die US-Nachrichtenagentur "AP" zuletzt berichtete, soll Deutschland mit dem Austragungsort Frankfurt ins Rennen gegangen sein. Dort wären mit der Commerzbank-Arena in Frankfurt, der Opel-Arena in Mainz sowie der PreZero Arena der TSG 1899 Hoffenheim in Sinsheim drei Stadien im Umfeld als Spielstätten infrage gekommen. DFB-Präsident Fritz Keller soll laut dem Bild-Bericht ein großer Unterstützer der Frankfurt-Bewerbung gewesen sein.

Wie das Blatt berichtet, soll aber Lissabon den Vorzug erhalten haben, weil kein portugiesischer Klub mehr in der Königsklasse vertreten ist und Portugal die Forderung der UEFA nach Steuerfreiheit erfülle. Frankfurt könnte sich nach Informationen der Bild am Sonntag als "Trost" vorstellen, sich für das Finalturnier der ebenfalls unterbrochenen Europa-League-Saison zu bewerben.

RB Leipzig ist bereits für das Viertelfinale der Champions League qualifiziert. Der FC Bayern München hat das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Chelsea 3:0 gewonnen, Borussia Dortmund schied im Duell mit Paris Saint-Germain aus. 2022 ist München Gastgeber des Finales in der Königsklasse.