13. Juli 2022 / 10:17 Uhr

Bericht: Matthijs de Ligt will für Bayern-Wechsel auf Gehalt verzichten – Poker mit Juventus wird fortgesetzt

Bericht: Matthijs de Ligt will für Bayern-Wechsel auf Gehalt verzichten – Poker mit Juventus wird fortgesetzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matthijs de Ligt soll der neue Abwehrchef beim FC Bayern werden.
Matthijs de Ligt soll der neue Abwehrchef beim FC Bayern werden. © IMAGO/Marco Canoniero
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Bislang liefen die Gespräche des FC Bayern mit Juventus Turin über einen Transfer von Matthijs de Ligt nicht erfolgreich. Der Spieler jedoch scheint von dem Wechsel nach München überzeugt zu sein und würde dafür einem Bericht zufolge sogar finanzielle Einbußen hinnehmen. 

Der Wunsch, zum FC Bayern zu wechseln, scheint bei Matthijs de Ligt offenbar sehr groß. Wie die Sport Bild berichtet, ist der Niederländer im Falle eines Zustandekommens des Transfers bereit, weniger zu verdienen, als aktuell bei Juventus Turin. Dort kassiert der 22-Jährige demzufolge derzeit zehn Millionen Euro netto pro Jahr - ein Betrag, den der deutsche Rekordmeister ihm nicht bieten könne. Dennoch soll der Verteidiger sich mit dem Bundesliga-Klub über eine Zusammenarbeit bereits mündlich einig sein.

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Um den Transfer vollziehen zu können, fehlt jedoch noch die Übereinkunft der zwei Klubs. Die jüngsten Gespräche zu Wochenbeginn in Turin endeten erfolglos. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic war für entsprechende Verhandlungen kurzfristig nach Italien gereist und hatte sich bei seiner Rückkehr zurückhaltend geäußert. "Wir waren da und haben uns unterhalten. Jetzt schauen wir mal. (...) Es ist immer wichtig, dass man redet. Mal sehen, was dabei herauskommt", hatte der frühere Juventus-Profi gegenüber Sky und Bild verlauten lassen.

Ein weiteres Treffen der Klub-Verantwortlichen soll bald erfolgen. Laut Sport Bild hatte Salihamidzic bei seinem Turiner Pendant Federico Cherubini in dem zurückliegenden Termin ein Angebot über 60 Mio. Euro Grundablöse zuzüglich Bonuszahlungen, die bis zu einem zweistelligen Millionen-Betrag anwachsen können, hinterlegt. Mit einem ähnlichen Finanzierungsmodell sei schon der Durchbruch in den Verhandlungen mit dem FC Liverpool bei dem Transfer von Sadio Mané gelungen. Für den Offensivspieler zahlen die Münchener dem Vernehmen nach 32 Mio. Euro als fixe Ablöse plus neun Mio. Euro an möglichen Boni.

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Zwar könnte sich der FC Bayern die Gespräche mit Juventus auch komplett sparen, und von einer Ausstiegsklausel im Vertrag von de Ligt Gebraucht machen, doch dann wären Medienberichten zufolge schlappe 120 Millionen Euro als Ablöse fällig. Eine Betrag, den der FC Bayern nicht in Betracht zieht.