28. August 2020 / 21:01 Uhr

Bericht: Messi-Streit droht Eskalation – Barcelona verweigert Transfergespräch mit Superstar

Bericht: Messi-Streit droht Eskalation – Barcelona verweigert Transfergespräch mit Superstar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die mögliche Trennung von Lionel Messi und dem FC Barcelona könnte zu einer Schlammschlacht verkommen.
Die mögliche Trennung von Lionel Messi und dem FC Barcelona könnte zu einer Schlammschlacht verkommen. © imago images/ZUMA Press
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Es läuft offenbar auf eine schmutzige Auseinandersetzung zwischen Lionel Messi und dem FC Barcelona hinaus. Wie die katalanische Zeitung "El Periódico de Catalunya " berichtet, soll Barça ein von Messi gewünschtes Gespräch über einen Transfer verweigern.

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Nach 20 Jahren als Aushängeschild des Vereins droht Weltstar Lionel Messi ein unschönes Ende beim FC Barcelona. Der sechsmalige Weltfußballer, der den Vizemeister von La Liga verlassen will, soll laut der katalanischen Zeitung El Periódico de Catalunya ein Treffen mit den Klub-Bossen bezüglich eines Transfers im Sommer gefordert haben – diese hätten den Messi-Wunsch allerdings knallhart verweigert. Sie wollen Messi unter allen Umständen im Verein halten, heißt es.

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Zum Hintergrund: Der 33-jährige Messi hatte am Dienstag per Fax an Barça seinen Abgang angekündigt und mitgeteilt, er wolle eine Vertragsklausel ziehen, nach der er den Verein ablösefrei verlassen darf. Nach Ansicht des Klubs ist die Frist zur Ziehung der Klausel für dieses Jahr allerdings bereits im Juni abgelaufen, während die Messi-Seite argumentiert, dass die Klausel aufgrund der Corona-Verschiebung der Saison weiterhin gültig sei. Messis Vertrag läuft bis Juni 2021. Darin soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro verankert sein – und auf genau diese pocht der FC Barcelona laut dem Bericht der katalanischen Zeitung nun.

Bedeutet: Interessierte Klubs wie Manchester City müssten bei einem Transfer die volle Ausstiegsklausel plus Messis astronomisches Gehalt (rund 100 Millionen Euro im Jahr) tragen – auch für einen Scheich-Klub wie ManCity nahezu unmöglich. Laut El Periódico de Catalunya soll Messi selbst wissen, dass er Barcelona aufgrund der abgelaufenen Klausel nicht ablösefrei verlassen kann, gerade deshalb soll er das Gespräch mit den Barça-Bossen gesucht haben, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Doch der Klub von Präsident Josep Maria Bartomeu, demgegenüber Messi nicht wohlgesinnt sein soll, bleibe hart: "Entweder geht es darum, seinen Vertrag zu verlängern – oder es gibt nichts zu bereden", soll es vonseiten der Katalanen heißen.



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Es könnte zur kompletten Eskalation des Streits um Messi kommen: Sollte Barcelona weiter hart bleiben und sollten sich auch die Anwälte beider Parteien nicht einigen, droht Messi ein trauriges, wenn auch gut bezahltes Ende beim FCB. Er müsste seinen Vertrag in Barcelona aussitzen, um dann im kommenden Jahr ablösefrei zu wechseln. Eine schnelle Lösung ist laut dem neuesten Bericht, auf den sich nahezu alle großen Sport-Blätter in Spanien berufen, nicht in Sicht. Am Sonntag startet mit einem Corona-Test die Saison-Vorbereitung des Topklubs, am Montag das Training unter dem neuen Coach Ronald Koeman – Messi wird trotz des Streits wohl dabei sein.

Noch hat Barça seinen Superstar allerdings nicht aufgegeben. Koeman will laut Medienberichten jetzt noch einmal versuchen, Messi von einem Verbleib in Barcelona zu überzeugen. Und der umstrittene Präsident Josep Bartomeu soll nach Medienberichten seinen Rücktritt angeboten haben – für den Fall, dass Messi seinetwegen nicht bleiben will.

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