15. April 2019 / 06:42 Uhr

Bericht: Persönliche Eitelkeiten bei Fortuna Düsseldorf - darum musste Vorstandschef Schäfer gehen

Bericht: Persönliche Eitelkeiten bei Fortuna Düsseldorf - darum musste Vorstandschef Schäfer gehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vorstandsboss Robert Schäfer muss Fortuna Düsseldorf verlassen
Vorstandsboss Robert Schäfer muss Fortuna Düsseldorf verlassen © imago images / Team 2
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Sind persönliche Eitelkeiten Schuld am Aus von Vorstandschef Robert Schäfer bei Fortuna Düsseldorf? Das geht zumindest aus einem Bericht der Bild hervor. Demnach sei es Aufsichtsratschef Dr. Reinhold Ernst auf um persönliche Eitelkeiten gegangen.

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Sportlich ist alles in bester Ordnung bei Fortuna Düsseldorf. Doch neben dem Platz sorgt der Bundesligist für Schlagzeilen. Am Wochenende wurde bekannt, dass Vorstandschef Robert Schäfer den Verein verlassen muss. Grund dafür sollen neben einem "Vertrauensverlust" auch persönliche Eitelkeiten sein. Das geht aus einem Kommentar der Bild hervor.

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Aufsichtsratsboss Dr. Reinhold Ernst verkündete am Wochenende vor dem Spiel gegen den FC Bayern, dass Schäfer vor allem über die Nicht-verlängern-verlängern-Posse um Trainer Friedhelm Funkel im Winter und den anschließenden Vertrauensverlust bei der Zusammenarbeit gestolpert sein soll. "Marbella hat sicher zu einem Vertrauensverlust geführt und hat Diskussionen über andere Themen angestoßen, bei denen wir glauben, dass es mit einer anderen Person besser läuft", sagte Ernst am Sonntag im Doppelpass.

Nach dem feststehenden Klassenerhalt habe der Aufsteiger dann über die Zukunft nachgedacht. "Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem wir uns überlegt haben: Wie sind wir für die Zukunft am besten aufgestellt, auch personell? Und da sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns neu orientieren. Das haben wir auch mit Robert Schäfer intensiv diskutiert und sind jetzt auch in Gesprächen, wie wir das einvernehmlich hinbekommen", sagte der Aufsichtsratsboss.

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Doch wie die Bild berichtet, soll es Ernst auch darum gegangen sein, sich selbst gut darzustellen. Vorwurf: Ernst wusste von Anfang an, dass Schäfer nicht mit Funkel verlängern wollte, versuchte mit einem Zeitungsinterview nach der vorläufigen Entscheidung seinen Kopf zu retten. Außerdem soll es Ernst vor allem um eigene Vorteile gehen. "Er und andere Mitglieder des Aufsichtsrates sind beleidigt wie kleine Kinder, wenn Sie nicht die besten VIP-Karten erhalten, keine Einladungen für Karnevalsveranstaltungen bekommen oder ihre Fotos zu selten in Zeitungen sehen", schreibt Bild-Redakteur Christian Kitsch in einem Kommentar.

Als Schäfers Nachfolger wird Medienberichten zufolge Thomas Röttgermann (ehemals Preußen Münster, Borussia Mönchengladbach und zuletzt Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg) gehandelt

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