19. November 2020 / 10:51 Uhr

Bericht: Rückkehr der Regionalliga Nordost möglich – doch Lok Leipzig hat Fragen

Bericht: Rückkehr der Regionalliga Nordost möglich – doch Lok Leipzig hat Fragen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leipzig, 28.10.2020, Fussball, Bruno-Plache-Stadion, Regionalliga NordOst, 12.Spietag, 1.FC Lok Leipzig vs. ZFC Meuselwitz , 
Im Bild;  Zuschauer im Stadion unter Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen auf Grund der Coronakrise. , 
Foto: PICTURE POINT / S. Sonntag , 
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Bei einer positiven Entscheidung würden auch im Bruno-Plache-Stadion wieder Regionalligaspiele stattfinden. © Picture Point
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BSG Chemie, 1. FC Lok Leipzig und der ZFC Meuselwitz können auf eine baldige Rückkehr in den Ligenspielbetrieb hoffen. Lediglich Berlin und Sachsen-Anhalt müssen dafür noch die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. Außerdem stellte Lok Leipzig dem NOFV wichtige Fragen zur Wiederaufnahme der Meisterschaft...

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Berlin. In der Regionalliga Nordost könnte einem Bericht des „Kicker“ zufolge im Optimalfall am kommenden Mittwoch der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Demnach hofft der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) zeitnah auf eine Entscheidung der Politik, nachdem am Mittwoch in den zuständigen Sportministerien der Länder getagt wurde.

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In Brandenburg, Sachsen und Thüringen könnten die Regionalligisten trotz anhaltender Corona-Krise schon wieder spielen, diese Freigabe fehlt allerdings in Berlin und Sachsen-Anhalt noch. Sollte diese erfolgen, stehe einer Rückkehr des Ligabetriebs nichts mehr im Wege. Acht der insgesamt 20 Clubs kommen aus diesen beiden Bundesländern.

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Sollte die schnelle Wiederaufnahme gelingen, wäre es möglich, noch einige Spieltage bis zum Jahresende durchzuführen. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das klappt“, sagte Till Dahlitz, der beim NOFV für den Spielbetrieb verantwortlich ist, dem „Kicker“. Die Rückkehr ins Training wurde allen Vereinen bereits wieder erlaubt. Zu den Clubs, die davon Gebrauch machen, gehören die BSG Chemie Leipzig und der ZFC Meuselwitz. Beim 1. FC Lok will man erst voll auf den Platz zurückkehren, wenn der Termin für den Re-Start definitiv feststeht. Solange befinden sich die Kicker der Probstheidaer in Kurzarbeit.

Lok Leipzig mit offenem Brief an NOFV

Klar ist allerdings auch: Spiele vor Zuschauern sind aktuell ausgeschlossen. Die Teams müssten in jedem Fall erst einmal vor leeren Rängen gegeneinander antreten.

Meister Lok Leipzig hatte bisher für eine Fortsetzung der Saison im Januar plädiert und sich am Donnerstag mit einem offenen Brief an den NOFV gewandt. Der Club formulierte darin Fragen an den Verband zum Umgang mit der Coronakrise, wie etwa die Finanzierung von Tests, Ausgleichszahlungen für Geisterspiele und finanzielle Hilfe durch die Politik. Lok Leipzig erbat sich vom NOFV eine schriftliche Antwort.