03. Juni 2020 / 07:58 Uhr

Bericht: Salzburg-Coach Marsch Kandidat als Favre-Nachfolger beim BVB - Hummels ohne Kovac-Problem

Bericht: Salzburg-Coach Marsch Kandidat als Favre-Nachfolger beim BVB - Hummels ohne Kovac-Problem

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Salzburg-Trainer Jesse Marsch wird als Nachfolger von Lucien Favre bei Borussia Dortmund gehandelt.
Salzburg-Trainer Jesse Marsch wird als Nachfolger von Lucien Favre bei Borussia Dortmund gehandelt. © (c) APA
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Lucien Favre selbst würde nach eigener Aussage gern Trainer bei Borussia Dortmund bleiben. Die "Sport Bild" berichtet jedoch, dass ein drittes Jahr mit dem Schweizer auf der Bank unwahrscheinlich sei - und bringt mit Jesse Marsch von Red Bull Salzburg auch schon einen Nachfolger ins Gespräch. 

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Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern war gerade erst ein paar Minuten beendet - und die Meisterschaft nach dem 1:0-Sieg des Rekordmeisters wohl vorentschieden - als sich BVB-Trainer Lucien Favre erneut kritische Fragen zu seiner persönlichen Zukunft stellen lassen musste. Und seine Antwort "Ich weiß, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen" ließ reichlich Raum für Spekulationen über einen Abgang zum Saisonende, zumal Sky-Experte Lothar Matthäus umgehend den ehemaligen Bayern-Coach Niko Kovac als Favre-Nachfolger ins Gespräch brachte. Nun meldet die Sport Bild, dass neben dem Kroaten auch Jesse Marsch von Red Bull Salzburg ein möglicher Kandidat für den Dortmunder Trainerposten ist.

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Der Amerikaner war in der vergangenen Saison Co-Trainer von Ralf Rangnick bei RB Leipzig und gilt als Mann, der der Mentalität eine gehörige Portion beim Erfolg einer Mannschaft zuschreibt. Jene Eigenschaft also, die dem BVB in der Amtszeit Favres immer mal wieder abgesprochen wurde, wenn es drauf ankommt. Laut Sport Bild ist es unwahrscheinlich. dass die Dortmunder mit dem Schweizer an der Seitenlinie in eine dritte Saison gehen.

Marsch formte in Salzburg Talente wie BVB-Star Erling Haaland

In Salzburg formte Marsch mehrere Toptalente wie BVB-Torjäger Erling Haaland oder Takumi Minamino (wechselte zum FC Liverpool) zu europäischen Topspielern. Der 46-Jährige, der 2018 von den Ney York Red Bulls nach Deutschland kam, spricht längst Deutsch - er gilt als Verfechter eines attraktiven Offensivfußballs, der dem Dortmunder Kader gut zu Gesicht stehen könnte, womöglich besser als das eher defensiv ausgerichtete Spiel von Kovac.

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Der Kroate wird ebenfalls als möglicher neuer Trainer gehandelt. Bereits vor seinem Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2018 war er auch beim BVB ein Thema. Dass Mats Hummels, der in der Vorsaison unter ihm in München spielte, und dem wohl fälschlicherweise ein problematisches Verhältnis zu Kovac nachgesagt wird, würde sich jedenfalls nicht mit einem Veto für eine mögliche Verpflichtung aussprechen, heißt es.

Favre über BVB-Verbleib: "Ich will unbedingt auch nächste Saison auf der Bank sitzen"

Favre hatte zuletzt zumindest klargestellt: "Ich bin glücklich in Dortmund, habe einen Vertrag bis 2021 und will unbedingt auch nächste Saison auf der Bank sitzen." Falls die Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc das jedoch anders sehen, hat der Schweizer wohl noch andere Optionen. Laut SPORTBUZZER-Informationen soll der spanische Erstligist FC Sevilla Interesse an einer Favre-Verpflichtung haben.