22. April 2020 / 14:44 Uhr

Bericht: Schalke kann nicht auf TV-Einnahmen zugreifen - Vierte Millionen-Rate bereits verpfändet

Bericht: Schalke kann nicht auf TV-Einnahmen zugreifen - Vierte Millionen-Rate bereits verpfändet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Bundesligist FC Schalke 04 muss in der Corona-Krise um seine Existenz bangen.
Bundesligist FC Schalke 04 muss in der Corona-Krise um seine Existenz bangen. © imago images/Noah Wedel
Anzeige

Der FC Schalke 04 gerät durch die Corona-Krise immer mehr in finanzielle Bedrängnis. Selbst auf einen Teil der TV-Einnahmen kann der Klub laut "Sport Bild" nicht zugreifen, weil das Geld bereits verpfändet sein soll. 

Anzeige

Dass es finanziell ohnehin nicht gut steht um den FC Schalke 04 in der Corona-Krise, ist bekannt. Nun berichtet die Sport Bild, dass der Klub bei seinem Kampf um die Existenz nicht mal auf die Einnahmen der noch ausstehenden vierten Rate an TV-Geldern zugreifen kann. Demnach haben die Gelsenkirchener das Geld bereits verpfändet.

Anzeige

Die Einnahmen in Höhe von angeblich rund 16 Millionen Euro fließen somit nicht an den Klub, sondern direkt weiter an Dritte. Noch ist die ursprünglich für den 2. Mai angedachte Zahlung der letzten TV-Rate an die Klubs nicht erfolgt, sie soll aber bereits sichergestellt sein.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der Vorstand des Bundesliga-Sechsten hatte unlängst für den Fall eines Saisonabbruchs vor einer "extistenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation" gewarnt. "Wir haben gedacht, dass wir viele Geschäftsfelder haben, und plötzlich stellen wir fest, wenn der Fußball nicht mehr da ist, dann bleibt uns wenig, vielleicht auch nichts", sagte Finanzvorstand Peter Peters. Deshalb sollten sich die Fans überlegen, ob sie die Gelder für bereits bezahlte Eintrittskarten zurück verlangen wollen.

Die Vertragslaufzeiten der Schalke-Spieler

Das sind die Vertragslaufzeiten von Nabil Bentaleb, Salif Sané, Weston McKennie & Co. beim FC Schalke 04. Zur Galerie
Das sind die Vertragslaufzeiten von Nabil Bentaleb, Salif Sané, Weston McKennie & Co. beim FC Schalke 04. ©

Zuvor hatte schon Aufsichtsratschef Clemens Tönnies in einem Interview mit der Welt am Sonntag gesagt, er mache sich in der aktuellen Situation "große Sorgen um Schalke". Ein Abbruch der Saison wäre aus seiner Sicht "der Super-GAU“, sagte der 63-Jährige. "Dann würden wir so manchen Verein nächste Saison nicht wiedersehen, befürchte ich."