18. Februar 2021 / 15:17 Uhr

Bericht: Thomas Tuchel will Jonas Hofmann zum FC Chelsea lotsen – erster Kontakt erfolgt?

Bericht: Thomas Tuchel will Jonas Hofmann zum FC Chelsea lotsen – erster Kontakt erfolgt?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jonas Hofmann ist offenbar in den Fokus von Chelsea-Trainer Thomas Tuchel geraten.
Jonas Hofmann ist offenbar in den Fokus von Chelsea-Trainer Thomas Tuchel geraten. © IMAGO/PA Images/Lacy Perenyi (Montage)
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Holt sich der FC Chelsea noch einen deutschen Nationalspieler? Wie die "Bild" berichtet, soll Jonas Hofmann beim von Thomas Tuchel trainierten Klub aus London auf dem Zettel stehen.

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Nach dem Wirbel um den Wechsel von Trainer Marco Rose zu Borussia Dortmund könnte sich bei Borussia Mönchengladbach nun der nächste Abschied anbahnen. Wie die Bild berichtet, könnte Jonas Hofmann die Elf vom Niederrhein im Sommer verlassen. Demnach soll der FC Chelsea um seinen deutschen Trainer Thomas Tuchel grundsätzliches Interesse am 28 Jahre alten Leistungsträger haben, sogar von einem ersten vorsichtigen Kontakt ist bereits die Rede.

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Hofmann steht bereits seit Januar 2016 bei der Borussia unter Vertrag und absolvierte in dieser Zeit 141 Spiele, in denen er 20 Tore schoss und 30 weitere Treffer vorbereitete. Zuvor spielte er für die TSG Hoffenheim sowie den BVB, wo er auch unter Tuchel aktiv war. Der soll dem Bericht zufolge über ein Mitglied seines Trainerstabes bei Hofmann vorgefühlt haben, ob dieser sich einen Wechsel vorstellen könne. Der deutsche Nationalspieler (bisher zwei Einsätze) steht in Gladbach noch bis 2023 unter Vertrag.

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Die aktuelle Saison gehört zu den stärksten in der Karriere des Offensivspielers, dessen Variabilität ihm in der Premier League sicher zugute kommen könnte. Für die Gladbacher schoss Hofmann, der in den vorherigen Jahren oft mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und oft nur Ergänzungsspieler war, in allen Wettbewerben sechs Tore und legte seinen Mitspielern zehn weitere Treffer auf. Sein Marktwert wird von transfermarkt.de auf derzeit 16 Millionen Euro taxiert.

Dass er als quasi "Spätberufener" erst im Alter von 28 Jahren Spitzenleistungen abliefert, erklärte Hofmann sich kürzlich im Interview mit dem SPORTBUZZER so: "Wahrscheinlich ist es einfach so, dass jeder Spieler mal ein sehr gutes, dann vielleicht wieder ein weniger gutes Jahr hat und so weiter. Das kann man ja nicht nur bei mir beobachten. Bloß passieren solche Hochphasen meist nicht so spät in der Karriere", so Hofmann. "Wahrscheinlich spielt die Erfahrung eine Rolle und vielleicht auch die Lockerheit, die man über die Jahre hinweg gewinnt." Es sei außerdem wichtig, dass man einen Trainer habe, der auch in Schwächephasen Vertrauen hat. Mit Rose wird der Coach, unter dem Hofmann seine beständigsten Leistungen ablieferte, Gladbach allerdings nun verlassen...