28. April 2022 / 20:46 Uhr

Bericht über Geheimtreffen mit Lewandowski-Berater: FC Bayern schließt Verkauf aus

Bericht über Geheimtreffen mit Lewandowski-Berater: FC Bayern schließt Verkauf aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski darf den FC Bayern offenbar nicht verlassen.
Robert Lewandowski darf den FC Bayern offenbar nicht verlassen. © Getty Images
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Der FC Bayern München bleibt in der Debatte um die Zukunft von Robert Lewandowski laut Medienberichten hart. Der Weltfußballer soll nicht verkauft werden. Das sei das Ergebnis eines Geheimtreffens, das am Donnerstag zwischen FCB-Vertretern und Lewandowski-Berater Pini Zahavi in München stattgefunden haben soll.

Er ist der Topstürmer des FC Bayern München, zweimaliger FIFA-Weltfußballer und auf dem besten Weg, zum siebten Mal in seiner Karriere Bundesliga-Torschützenkönig zu werden. Robert Lewandowski ist für den deutschen Rekordmeister Gold wert. Verständlich also, wenn sich der FCB nicht auf einen Verkauf ihres Superstars in diesem Sommer einlassen will - und genau diese Ansage sollen die Bayern-Bosse um Vorstands-Boss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic dem Lewandowski-Berater Pini Zahavi am Donnerstag laut Medienberichten gemacht haben.

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Bei einem "Geheimtreffen" in einem Münchner Hotel sei laut Bild und Sport1 über die Lewandowski-Zukunft gesprochen worden. Der Torjäger besitzt noch einen Vertrag bis 2023. Die Bayern wollen mit dem 33-Jährigen verlängern. Laut Zahavi, so heißt es, müssten dafür jedoch das Gesamtpaket aus Laufzeit und Gehalt stimmen. Ein vorzeitiger Abschied, zu dem Lewandowski nach Informationen der Bild tendiert, ist mit den Bayern-Bossen aber wohl nicht zu vereinbaren. Laut Sport1 müssten die Bayern für einen Verkauf nicht nur einen Ersatz parat haben, sondern auch eine hohe Ablösesumme kassieren

Robert Lewandowski beklagt "nicht leichte" Situation beim FC Bayern

Nach Angaben des französischen Radiosenders RMC vom Donnerstag wollte Zahavi bei den Gesprächen in München "um die Freigabe" für seinen Klienten bitten. Angeblich soll Bayerns Hinhaltetaktik und die nicht abreißenden Spekulationen um ein angeblich unverändertes Interesse an einer Verpflichtung von Dortmunds Torjäger Erling Haaland auf Seiten von Lewandowski für Unmut sorgen. Die Situation sei "nicht leicht" für ihn, sagte der Weltklassestürmer zuletzt. Nach Medienberichten soll Zahavi in dem FC Barcelona einen Abnehmer für Lewandowski gefunden haben.

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Ein zeitnahes Treffen mit den Münchner Bossen um Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic war nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft durch die Bayern avisiert worden. Man werde ja jetzt mit dem Berater über Lewandowskis Zukunft sprechen, hatte Sportvorstand Salihamidzic angekündigt. Im TV-Sender Sky hatte er allerdings einen Abschied von Lewandowski schon in diesem Sommer nach dann acht Jahren kategorisch ausgeschlossen. Und dabei werden die Bayern wohl auch bei einem zweiten Treffen, das folgen soll, bleiben.