23. Februar 2021 / 19:10 Uhr

Bericht über Treffen mit Präsident Al-Khelaifi: PSG unterbreitet David Alaba wohl konkretes Angebot

Bericht über Treffen mit Präsident Al-Khelaifi: PSG unterbreitet David Alaba wohl konkretes Angebot

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wechselt Bayern-Star David Alaba im Sommer zu Paris Saint-Germain?
Wechselt Bayern-Star David Alaba im Sommer zu Paris Saint-Germain? © IMAGO/Sven Simon (Montage)
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Wechselt David Alaba vom FC Bayern München ablösefrei zu Paris St.-Germain? Der Innenverteidiger soll laut Berichten von "Bild" und "Sky" ein konkretes Angebot des Ex-Klubs von Trainer Thomas Tuchel vorliegen haben.

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Der französische Top-Klub Paris Saint-Germain wirbt übereinstimmenden Medienberichten zufolge intensiv um David Alaba. PSG soll dem Abwehrchef des FC Bayern, der den deutschen Fußball-Rekordmeister im Sommer ablösefrei verlässt, sogar bereits ein konkretes Angebot unterbreitet haben, wie der TV-Sender Sky und die Bild am Dienstag berichteten. Nach Informationen von Sky soll sich Alaba bereits mit Präsident Nasser Al-Khelaifi getroffen haben.

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Der 28 Jahre alte Alaba hatte vor einer Woche verkündet, den FC Bayern zum Saisonende zu verlassen. "Ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen, nach dieser Saison was Neues zu machen", sagte der Abwehrchef bei einer Pressekonferenz. Der Vertrag des Verteidigers läuft im Sommer aus, er ist dann ablösefrei. Es wird erwartet, dass Alaba ins Ausland wechselt, als Favorit galt bislang Real Madrid. Nach Informationen der Bild soll Alaba weiterhin zu einem Wechsel in die spanische La Liga tendieren.

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Alaba war bei den Bayern zuletzt Stammspieler in der Innenverteidigung und Abwehrchef. Häufig war zu lesen, vor allem finanzielle Gründe hätten letztlich dazu geführt, dass sich die Wege nach vielen Jahren trennen. Dies streitete Alaba auf einer Pressekonferenz zu seinem Abschied zuletzt ab. Das Geld war "kein Faktor für mich", stellte er immer wieder heraus. Dabei galt vor allem das Gehalt Alabas bei den gescheiterten Verhandlungen immer wieder als Hauptstreitpunkt. Die Berater des Innenverteidigers sollen rund 20 Millionen Euro Jahresgehalt gefordert haben. Summen, die FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß dazu veranlassten, Berater Pinhas Zahavi als "geldgierigen Piranha" zu bezeichnen. Alaba widersprach. Es sei vielmehr eine Entscheidung für eine neue Herausforderung gewesen, um "aus meiner Komfortzone rauszukommen".

Wegen der Vertrags-Situation muss der FC Bayern Alaba ziehen lassen, ohne eine Ablöse zu kassieren. Dadurch gehen dem FCB laut Schätzung des Marktwerts von transfermarkt.de rund 55 Millionen Euro verloren.