26. April 2018 / 09:17 Uhr

Voss-Tecklenburg neue Bundestrainerin - Hrubesch-Nachfolge geklärt

Voss-Tecklenburg neue Bundestrainerin - Hrubesch-Nachfolge geklärt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martina Voss-Tecklenburg wird neue Bundestrainerin.
Martina Voss-Tecklenburg wird neue Bundestrainerin. © imago/GEPA pictures
Anzeige

Der DFB hat eine neue Trainerin für die Frauen-Nationalmannschaft gefunden. Schweiz-Coach Martina Voss-Tecklenburg soll auf Horst Hrubesch folgen.

Anzeige

Jetzt ist es offiziell: Martina Voss-Tecklenburg wird Nachfolgerin von Horst Hrubesch und neue Bundestrainerin des DFB. Die bisherige Trainerin der Schweizer Nationalmannschaft wird Hrubesch nach der WM-Qualifikation ablösen. Demnach will der DFB die Personalie zeitnah bekanntgeben.

Anzeige
Mehr zum Thema

Der DFB hatte sich im März nach einer erfolglosen Zeit von Bundestrainerin Steffi Jones getrennt, Ex-Nationalspieler Hrubesch sprang kurzfristig ein. Für den früheren Trainer der U21-Nationalmannschaft war allerdings stets klar, dass er das Amt nur auf Zeit innehaben will. "Martina Voss-Tecklenburg ist eine erfahrene und hoch angesehene Trainerin. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie mit ihrer Expertise und Persönlichkeit die Richtige ist", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer offiziellen Pressemitteilung.

Viermalige Europameisterin

Voss-Tecklenburg, die in Duisburg geboren wurde und die Nationalmannschaft der Schweiz seit 2012 betreut, absolvierte in ihrer aktiven Karriere 125 Länderspiele. 2000 beendete sie nach einem internen Streit mit Mannschaftskameradin Inka Krings ihre Karriere in der Nationalelf. Seit Februar sitzt sie im Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf. "Meine Konzentration gilt aktuell noch der Schweizer Nationalmannschaft und unseren Zielen. Danach werde ich mit Elan und Leidenschaft meine neue Aufgabe angehen", erklärte Voss-Tecklenburg.

HSV-Stürmer Horst Hrubesch gewinnt am 25.05.1983 in Athen ein Kopfball-Duell gegen den Italiener Sergio Brio, während die Turiner Antonio Cabrini (l) und Michel Platini (r) die Aktion beobachten. Im Finale des Europapokals der Landesmeister schlugder Hamburger SV den italienischen Vertreter Juventus Turin mit 1:0 und holt sich damit den Titel. Zur Galerie
HSV-Stürmer Horst Hrubesch gewinnt am 25.05.1983 in Athen ein Kopfball-Duell gegen den Italiener Sergio Brio, während die Turiner Antonio Cabrini (l) und Michel Platini (r) die Aktion beobachten. Im Finale des Europapokals der Landesmeister schlugder Hamburger SV den italienischen Vertreter Juventus Turin mit 1:0 und holt sich damit den Titel. ©

Die 50-Jährige war vor ihrer Zeit als Trainerin der Eidgenossen in der Bundesliga für FCR Duisburg (heute Teil des Meidericher SV) und USV Jena aktiv. Zwischen 2009 bis zur Einstellung 2012 war sie Chefredakteurin der Frauenfußball-Zeitschrift FF Magazin.