24. Juni 2020 / 17:28 Uhr

Berichte: Lucien Favre bleibt BVB-Trainer - Dortmund geht mit dem Schweizer in die neue Saison

Berichte: Lucien Favre bleibt BVB-Trainer - Dortmund geht mit dem Schweizer in die neue Saison

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Lucien Favre soll laut übereinstimmenden Medienberichten BVB-Trainer bleiben.
Lucien Favre soll laut übereinstimmenden Medienberichten BVB-Trainer bleiben. © imago images/Poolfoto
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Kein Trainerwechsel beim BVB: Borussia Dortmund hält laut übereinstimmenden Medienberichten an Trainer Lucien Favre fest. Mit dem 62-Jährigen soll der Titel-Angriff auf den FC Bayern im kommenden Jahr gelingen.

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Borussia Dortmund geht laut übereinstimmenden Medienberichten (unter anderem Bild und Funke Mediengruppe) mit Trainer Lucien Favre in die neue Saison. Der 62 Jahre alte Schweizer, der beim BVB noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, erhält demnach das Vertrauen der BVB-Bosse und soll mit den Dortmundern den Serienmeister FC Bayern München im kommenden Jahr den Titel streitig machen. Zuletzt wurde immer wieder über die Zukunft Favres spekuliert.

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Favre ist seit dem 1. Juli 2018 Trainer von Borussia Dortmund und hat dort sogar den besten Punkteschnitt aller Trainer der Vereinsgeschichte - trotz aller Kritik an dem Übungsleiter aus der Schweiz. Sollte der BVB am Samstag gegen die TSG Hoffenheim gewinnen, hätte die Mannschaft in beiden Jahren unter Favre 148 Punkte geholt. Einzig in den Pokal-Wettbewerben funktionierte es unter ihm beim BVB nicht. Im DFB-Pokal und der Champions League war jeweils früh Schluss.

BVB-Star Axel Witsel verteidigt Lucien Favre vor Kritik

Die Kritik an Trainer Lucien Favre trotz der positiven Resultate kann BVB-Profi Axel Witsel nicht nachvollziehen, wie er am Mittwoch bei Sport1 sagte: "Wir haben unter Lucien Favre in zwei Jahren rund 150 Punkte geholt – das wäre für jede Mannschaft der Welt ein Top-Ergebnis", sagte Witsel. "Er ist auch, wenn ich richtig informiert bin, der BVB-Trainer mit dem historisch besten Punkteschnitt – sogar noch vor einem gewissen Jürgen Klopp. Auch einen Torrekord, wie wir in dieser Saison, stellt man bei einem Klub wie Borussia Dortmund nicht en passant auf. So furchtbar viel verkehrt kann er also nicht gemacht haben."

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Und doch musste sich Favre immer wieder rechtfertigen - zuletzt nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den direkten Titelkonkurrenten FC Bayern. Seine Antwort auf die Frage ob er keine Titel gewinnen könne - "Das sagt man hier seit Monaten. Ich weiß, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen. Ich bleibe ruhig und vertraue in mir" - sorgte für Spekulationen um die Zukunft des Schweizers. Sky-Experte Lothar Matthäus brachte daraufhin Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac als möglichen Favre-Nachfolger ins Spiel, was beim BVB-Trainer - der seine Aussagen nicht als Abschieds-Ankündigung verstanden haben wollte - für Ärger sorgte,

Sieg über RB Leipzig soll Favre-Zukunft beim BVB gesichert haben

Nun bekommt Favre von den BVB-Bossen um Sportdirektor Michael Zorc, der seinen Vertrag am Mittwoch bis 2022 verlängerte, offenbar noch eine Chance, den Bayern die Meisterschaft streitig zu machen. Für die finale Überzeugungskraft bei Zorc, Watzke und Co,, mit dem Schweizer weiterzumachen, soll laut Bild der klare 2:0-Sieg gegen den Tabellen-Dritten RB Leipzig am vergangenen Samstag gesorgt haben.

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