02. Mai 2021 / 11:35 Uhr

Berlin gegen Wolfsburg: Das DEL-Finale live im TV und im Online-Stream sehen

Berlin gegen Wolfsburg: Das DEL-Finale live im TV und im Online-Stream sehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Finale: Janik Möser (2. v. l.) und Pekka Jormakka (r.) treten mit den Grizzlys Wolfsburg bei den Eisbären Berlin (M. Lukas Reichel) an.
Finale: Janik Möser (2. v. l.) und Pekka Jormakka (r.) treten mit den Grizzlys Wolfsburg bei den Eisbären Berlin (M. Lukas Reichel) an. © Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH
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Jetzt geht's um die deutsche Eishockey-Meisterschaft: Am Sonntag steigt das erste von bis zu drei Finalspielen zwischen den Eisbären Berlin und den Grizzlys Wolfsburg. Sport1 und Magentasport übertragen.

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Bären-Duell im Endspiel: Die erste Final-Partie in der Deutschen Eishockey-Liga zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Eisbären Berlin startet am Sonntag um 14.30 Uhr. Die Live-Übertragung auf Magentasport startet um 14.15 Uhr. Im TV wird das Spiel auf Sport1 übertragen - allerdings steigt der Sender wegen des Champions-League-Spiel der FC-Bayern-Fußballerinnen beim FC Chelsea erst um 15.45 Uhr in die Live-Übertragung ein. Ab Spielbeginn gibt es dafür einen kostenlosen Live-Stream auf sport1.de. Kommentator ist Franz Büchner, als Moderator ist Holger Speckhahn an der Seiten von Experte Christoph Schubert dabei. Am Abend gibt es die Partie dann in voller Länge noch einmal als Re-Live ab 19.25 Uhr bei Sport1.

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In der Hauptrunde gewannen die Wolfsburger alle vier Duelle gegen die Eisbären, dabei war es aber fast immer extrem eng. Einmal ging es in die Overtime, zweimal sogar ins Penalty-Schießen. Die Grizzlys stehen nach 2011, 2016 und 2017 zum vierten Mal in einer Endspiel-Serie, Meister wurden sie noch nie. Die Eisbären dagegen haben den DEL-Titel schon siebenmal geholt - und könnten mit einem weiteren Erfolg Rekordmeister werden.

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Im vergangenen Jahr gab es wegen des Saison-Abbruchs keinen Meister, in den den Jahren davor teilten sich die Adler Mannheim (2015 und 2019) und der EHC München (2016, 2017, 2018) die Titelgewinne unter sich auf.

Grizzlys-Manager Charly Fliegauf schaute vor der Finalserie dagegen mal in die Vergangenheit: "Wir hatten schon mal ein Finale gegen Berlin." Das war 2011 - und Wolfsburg verlor die Best-of-five-Serie mit 0:3. "Das wollen wir umdrehen", so Fliegauf. Den Final-Einzug seines Teams fand der 60-Jährige "einfach mega geil, wenn man sieht, wie die Spiele gelaufen sind. Über die letzten Wochen haben wir uns kontinuierlich gesteigert, wir müssen uns vor niemandem verstecken."

Im Halbfinale hatten sich die Grizzlys gegen Mannheim durchgesetzt - dass es ausgerechnet gegen Trainer Pavel Gross und Adler-Co-Trainer Mike Pellegrims, die beide jahrelang Grizzlys gewesen sind, mit dem Sprung in die Endrunde geklappt hat, war für Fliegauf dagegen weniger besonders: "Wir sind selbstbewusst und stark genug, müssen uns nicht an irgendjemandem orientieren."

Nun geht es also gegen den Nord-Gruppen-Ersten der Hauptrunde, kein Süd-Team ist im Finale dabei - obwohl diese Gruppe lange stärker eingeschätzt wurde als der Norden. "Da sieht man mal, dass die Fachleute nicht immer Recht haben", so Fliegauf.