25. Oktober 2019 / 11:27 Uhr

Berlin: Schiedsrichter streiken nach Gewaltzunahme auf Fußballplätzen

Berlin: Schiedsrichter streiken nach Gewaltzunahme auf Fußballplätzen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter des Berliner Fußball-Verbandes werden wegen Gewaltzunahme im Berliner Fußball in Streik treten
Schiedsrichter des Berliner Fußball-Verbandes werden wegen Gewaltzunahme im Berliner Fußball in Streik treten
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Berlins Schiedsrichter setzen ein Zeichen und streiken am Wochenende. Als Auslöser gelten die Urteile rund um den Verein Al Dersimspor.

Dieser Artikel ist Teil der Amateurfußball-Initiative #GABFAF. Weitere Informationen dazu auf gabfaf.de.

Die Berliner Schiedsrichter streiken gegen die Gewaltzunahme auf den Fußballplätzen. Der Fußballverband der Hauptstadt (BFV) gab die Entscheidung des Schiedsrichterausschusses am Freitag auf seiner Homepage bekannt. Alle Referees seien von ihren Spielen am Samstag und Sonntag abgesetzt worden. Am Donnerstagabend hat dies der Schiedsrichter-Beirat mit deutlicher Mehrheit beschlossen.

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„Bereits jetzt nach wenigen Spieltagen haben wir 109 Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung auf den Berliner Plätzen zu verzeichnen“, zitierte der BFV den Schiedsrichterausschuss. Demnach richtete sich die Gewalt 53 Mal konkret gegen die Schiedsrichter. „Das sind alarmierende Zahlen, hier ist Handlungsbedarf gefordert und ein deutliches Stopp-Zeichen zu setzen.“ In jüngster Vergangenheit zog der Berlin-Ligist Al Dersimspor negative Schlagzeilen auf sich.

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Betroffen sind von dem Ausstand alle Spielklassen unterhalb der Berlin-Liga. Die Entscheidung sei mit deutlicher Mehrheit gefällt worden, sagte Jörg Wehling als Vorsitzender des BFV-Schiedsrichterausschusses dem Sender rbb24. Das Präsidium des BFV wollte sich am Freitag in einer Telefonkonferenz beraten.

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