22. Mai 2019 / 22:07 Uhr

Neuer Job für Bernd Hollerbach: Ex-HSV-Trainer jetzt Coach in Belgien

Neuer Job für Bernd Hollerbach: Ex-HSV-Trainer jetzt Coach in Belgien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bernd Hollerbach gewann als HSV-Trainer 2018 nicht ein Pflichtspiel. Jetzt hat er einen neuen Job gefunden.
Bernd Hollerbach gewann als HSV-Trainer 2018 nicht ein Pflichtspiel. Jetzt hat er einen neuen Job gefunden. © dpa
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Er ist der statistisch gesehen schlechteste HSV-Trainer der Bundesliga-Geschichte. Über ein Jahr nach seiner Entlassung beim Hamburger SV hat Bernd Hollerbach nun einen neuen Job gefunden - bei einem Erstliga-Team in Belgien.

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Sieben Spiele, drei Remis, vier Niederlagen: In der Bundesliga-Geschichte des Hamburger SV war kein Trainer des Nordklubs so erfolglos wie Bernd Hollerbach (im Schnitt 0,43 Punkte pro Spiel). Der heute 49 Jahre alte Fußballlehrer musste den HSV in der Saison 2017/18 im März (nach einer 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern) nach gut zweieinhalb Monaten als Cheftrainer wieder verlassen. Unter Nachfolger Christian Titz stiegen die Hamburger schließlich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte aus der Bundesliga ab. Nach 436 Tagen ohne Job hat Hollerbach nun einen neuen Klub gefunden. Der gebürtige Würzburger übernimmt den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron. Hollerbach unterzeichnete einen Zweijahresvertrag, teilte der Klub mit.

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Bernd Hollerbach wird damit Nachfolger des ehemaligen BVB-Profis Bernd Storck, der seinen Vertrag bei den Belgiern nach der verpassten Qualifikation für die Europa League nicht verlängert hatte. Royal Excel Mouscron wurde in der abgelaufenen Saison trotz größerer Ambitionen nur Zehnter.

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Kurios: In der offiziellen Pressemitteilung des Klubs wurden die zahlreichen Trainer-Stationen (unter anderem VfL Lübeck, VfL Wolfsburg, Kickers Offenbach) samt Erfolgen (Deutsche Meisterschaft als Co-Trainer, Aufstieg in die 2. Liga) dezidiert aufgezählt - über die Zeit seine Zeit beim HSV erfahren die Fans des belgischen Erstligisten allerdings nur, dass Hollerbach dort im Januar 2018 zum Cheftrainer berufen wurde. Danach endet die Karriere-Nacherzählung des Belgien-Vereins über Hollerbach abrupt.

Beim Hamburger SV stand Hollerbach noch bis zuletzt auf der Gehaltsliste. Laut einem Bericht des Hamburger Abendblattes vom November 2018 soll er wegen seines bis Ende Juni 2019 noch gültigen Vertrags pro Sieg des HSV 45.000 Euro kassiert haben.

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