29. Juni 2019 / 07:00 Uhr

Bernd Schröder warnt vor WM-Gegner Schweden: Warum Marozsan keine Heilsbringerin sein kann

Bernd Schröder warnt vor WM-Gegner Schweden: Warum Marozsan keine Heilsbringerin sein kann

Bernd Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer-Legende Bernd Schröder empfiehlt, sich nicht zu sehr auf Dzsenifer Marozsan zu verlassen.
Trainer-Legende Bernd Schröder empfiehlt, sich nicht zu sehr auf Dzsenifer Marozsan zu verlassen. © Getty/Montage
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Trainer-Legende Bernd Schröder hofft im Viertelfinale der Frauen-WM auf eine deutliche spielerische Steigerung der deutschen Mannschaft im Spiel gegen die Schwedinnen.

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Jetzt haben wir es wieder, das „ewige Duell“ mit Schweden, eigentlich nach der Statistik nicht angsteinflößend, dennoch warne ich vor dem Viertelfinale der Frauen-WM: Vorsicht!

Um es klar zu sagen: Gegenüber dem 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen Nigeria bedarf es schon einer merklichen spielerischen Steigerung der deutschen Damen, um das Halbfinale zu erreichen. Wir hatten zwei Tage länger Pause als die Skandinavierinnen und konnten uns gezielt auf das Viertelfinale vorbereiten. Übrigens nehme ich es Martina Voss-Tecklenburg nicht ab, wenn sie sagt, dass sie persönlich kaum Druck in der aktuellen Situation verspürt, da kenne ich sie nämlich ganz anders.

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Obwohl unsere Mannschaft bisher ohne Gegentor über die Runden gekommen ist, war erkennbar, dass bei vermehrten Drucksituationen in unserer Defensive schnell die Souveränität verloren geht. Fakt ist, dass die gesamte zentrale Achse der Schwedinnen in die Jahre gekommen ist. Umso mehr gilt es, unser Tempospiel nach vorn zu aktivieren. Dabei warne ich davor, zu sehr auf die Hilfe von Dzsenifer Marozsan, die nach ihrer Verletzung wieder spielen könnte, als Heilsbringerin zu bauen. Schließlich müssten wir für sie unser bisher praktiziertes Spielsystem wieder ändern. Außerdem wissen die routinierten Schwedinnen sehr wohl, wie man Spielerinnen begegnet, die noch angeschlagen sind.

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Was wir in diesem Spiel besonders brauchen, ist eine hohe Ballsicherheit verbunden mit einer geringen Fehlpassquote. Wir müssen durch Anlaufen den oft behäbig agierenden Defensivbereich der Schwedinnen in Handlungsnöte bringen.

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