04. Dezember 2019 / 17:20 Uhr

Berti Vogts adelt Gladbach-Trainer: "Marco Rose hat sehr viel von Hennes Weisweiler"

Berti Vogts adelt Gladbach-Trainer: "Marco Rose hat sehr viel von Hennes Weisweiler"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Berti Vogts (Mitte) vergleicht Gladbach-Coach Marco Rose (links) mit Trainer-Legende Hennes Weisweiler.
Berti Vogts (Mitte) vergleicht Gladbach-Coach Marco Rose (links) mit Trainer-Legende Hennes Weisweiler. © imago images/Frinke/Getty/Montage
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Großes Lob für Gladbach-Coach Marco Rose! Die Klub-Legende Berti Vogts vergleicht den 43-Jährigen mit Trainer-Legende Hennes Weisweiler. Vogts rechnet mit einer starken Saison des aktuellen Bundesliga-Spitzenreiters.

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Der frühere Bundestrainer Berti Vogts vergleicht Marco Rose, Coach von Borussia Mönchengladbach, mit der Trainer-Legende Hennes Weisweiler. "Die Art, wie er mit dem Team umgeht, wie er die Spieler immer wieder fordert, seine Ansprache, auch, wie er an der Seitenlinie coacht - Marco Rose hat sehr viel von Hennes Weisweiler", sagte der 72-Jährige in einem Interview der Rheinischen Post.

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Vogts ist mit 419 Liga-Spielen und fünf Meisterschaften Rekordspieler der Gladbacher und spielte zehn Jahre unter Hennes Weisweiler. Weisweiler starb 1983 und wäre am Donnerstag 100 Jahre alt geworden. Er prägte in den 1960er und 70er Jahren die erfolgreichste Zeit der Borussia aus Mönchengladbach. Vogt traut dem aktuellen Tabellenführer der Bundesliga einiges zu: "Wenn Gladbach am Samstag gegen die Bayern gewinnt, wird es schwer sein, sie da oben wieder wegzukriegen." Am Samstag empfängt die Elf vom Niederrhein den FC Bayern München.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts wünscht sich Gladbach-Sieg gegen FC Bayern

Auch Ex-Nationalspieler Horst Köppel traut der Fohlen-Elf in dieser Serie die sechste Meisterschaft zu. Der frühere Borussen-Profi und -Trainer vergleicht die aktuelle Situation beim Tabellenführer unter Rose ebenfalls mit der Anfangszeit von Weisweiler als Trainer der Gladbacher. "Man kann schon sagen, dass da zur Zeit eine Parallele entsteht", sagte Köppel der Deutschen Presse-Agentur. Wie unter Weisweiler zeige Borussia wieder spektakulären Angriffsfußball, der zudem erfolgreich sei. "Natürlich kann eine Mannschaft, die nach 13 Spieltagen Tabellenerster ist, auch nach 34 Spielen oben stehen", sagte Köppel, der als Spieler unter Weisweiler und Udo Lattek alle bisherigen fünf deutschen Meisterschaften der Borussia miterlebt hatte.