16. Mai 2018 / 14:00 Uhr

Berti Vogts knöpft sich Mario Götze vor: "Er muss jetzt alles infrage stellen"

Berti Vogts knöpft sich Mario Götze vor: "Er muss jetzt alles infrage stellen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Berti Vogts rät Mario Götze zu grundlegenden Veränderungen
Berti Vogts rät Mario Götze zu grundlegenden Veränderungen © 2017 Getty Images
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Berti Vogts kann das WM-Aus für Mario Götze nachvollziehen und rät dem BVB-Star zu grundlegenden Veränderungen. Gerade die Einstellung des 25-Jährigen bereitet Vogts Kopfschmerzen.

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Ex-Bundestrainer Berti Vogts hat sich Mario Götze vorgeknöpft und dem BVB-Star nach dessen WM-Aus zu grundlegenden Veränderungen in Sachen Einstellung geraten. "Er muss jetzt alles infrage stellen und sich überlegen: ‚Mein Gott, was habe ich in dieser Saison eigentlich gespielt? Ich muss doch selbst von mir mehr erwarten. Ich muss ein Führungsspieler werden bei Borussia Dortmund mit meinen Fähigkeiten‘“, schreibt der 71-Jährige in seiner Kolumne bei t-online.de.

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Vogts weiter: "Er hat viele Chancen bekommen. Er hat sie leichtfertig verschenkt. Er darf jetzt auch nicht Peter Stöger oder Joachim Löw die Schuld geben. Fast bei jedem Spiel waren Beobachter vom DFB da, die sich ganz genau angeschaut haben, wie er mit und ohne Ball arbeitet. Es hat nicht gereicht, das muss er akzeptieren."

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Götze, Siegtorschütze im WM-Finale 2014, war von Bundestrainer Joachim Löw nicht in den erweiterten 27-köpfigen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft in Russland berufen worden. Bis zum 4. Juni muss das Aufgebot auf 23 Spieler reduziert werden. Vogts über Götze: „Im Unterbewusstsein hat er sich wohl gesagt: ‚Für die Nationalmannschaft reicht es doch – unter den besten 23 Spielern bin ich ja noch.‘ Nein! Das ist eben nicht der Fall. Löw hat ihn jetzt gepusht mit der Entscheidung. Götze muss das als Weckruf werten und annehmen.“

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